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Else Tichauer (geb. Marcus)

Stolperstein für Else Tichauer. Foto: OTFW
VERLEGEORT
Marie-Elisabeth-Lüders-Ufer

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Mitte
VERLEGEDATUM
09.06.2015

GEBOREN
07.12.1902 in Gilgenburg / Dąbrówno
DEPORTATION
am 01.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Max Tichauer (1897-1943) lebte 1940, als im September sein Bruder Jacob starb, bei Hirschs am Schiffbauerdamm 29. Er heiratete die im ostpreußischen Gilgenburg (Dąbrówno) geborene Else Marcus (1902-1943), die bis dahin im Haushalt ihrer Mutter in der Barbarossastraße lebte. Nach der Räumung des Hauses am Schiffbauerdamm zogen sie nach Schöneberg, wo das Ehepaar Benno und Erna Sgaller ihre Wohnung im zweiten Stock des Hauses Münchener Straße 12 mit ihnen teilten. Erna Sgaller war Else Tichauers jüngere Schwester. Nur ihre ältere Schwester Herta Leab überlebte, ihr gelang nach 1933 die Flucht in die USA.

Max und Else Tichauer wurden am 1. März 1943 Opfer der Massendeportation nach Auschwitz, wo sie, beide Anfang 40jährig, ermordet wurden.


Die Patenschaften für die zehn Stolpersteine am Schiffbauerdamm wurde gemeinschaftlich von Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen übernommen: Im Einzelnen von Philipp Lengsfeld, Gitta Connemann und Michael Kretschmer (CDU/CSU); Thomas Oppermann, Eva Högl und Kerstin Griese (SPD); Volker Beck und Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen). Die Linke hat die Patenschaft als Gesamtfraktion übernommen.

Biografische Zusammenstellung

Susanne Willems