Direkt zum Inhalt
Skip to content Skip to navigation

Nachle Mandel

Stolperstein für Nachle Mandel; Foto: OTFW
VERLEGEORT
Hektorstraße 16

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Halensee
VERLEGEDATUM
14.04.2015

GEBOREN
20.07.1868 in Friedersdorf (Brandenburg)
DEPORTATION
am 17.08.1942 nach Theresienstadt
ERMORDET
02.09.1942 in Theresienstadt

Nachle Mandel wurde am 20. Juli 1868 in Friedersdorf bei Berlin geboren. Sie hatte eine Tochter Charlotte, die am 23. Juni 1897 in Königs Wusterhausen geboren wurde, und eine Enkeltochter Rita, geboren am 1. Januar 1927 in Berlin. Nachle Mandel wohnte mit den beiden zusammen in der Hektorstraße 16.
Bis 1939 war auch der Kaufmann Max Orbach im Adressbuch eingetragen, aber 1940 nicht mehr. Er war wohl Nachle Mandels Schwiegersohn und könnte um diese Zeit gestorben sein. Bei der Volkszählung im Mai 1939 war er jedenfalls hier nicht erfasst.
Deportiert wurde die 74–-jährige Großmutter vom Anhalter Bahnhof am 17. August 1942 nach Theresienstadt, in einem Zug mit 100 Menschen. Im dortigen Ghetto ist sie wenige Tage nach ihrer Ankunft, in einem Zug mit 100 Menschen vom Anhalter Bahnhof am 2. September 1942 gebracht worden. Dir ist sie am 2. September 1942, gestorben – wie es im Totenschein des Ghettos ( http://www.holocaust.cz/de/datenban... )
hieß, an Herzschwäche infolge einer Lungenentzündung. In einem „Tagesbefehl“ aus Theresienstadt vom 7.9. September 1942 war Nachle Mandel unter der Nummer 4399 als „Todesfall“ aufgeführt.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf