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Erna Strauß

VERLEGEORT
Wrangelstr. 6-7

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Steglitz
VERLEGEDATUM
01.09.2018

GEBOREN
24.07.1904 in Frankfurt a. Main
DEPORTATION
am 15.08.1942 nach Riga
ERMORDET
18.08.1942 in Riga

Erna Strauß kam am 24. Juli 1904 in Frankfurt am Main in einer jüdischen Familie zur Welt.

Sie blieb ledig und wohnte am 17. Mai 1939 (lt. Volkszählung) in Berlin-Steglitz, Wrangelstraße 6/7 im Jüdischen Blindenheim. Sie hatte die deutsche Staatsangehörigkeit.

Am 10. November 1941 musste sie wie ihre Mitbewohner das Blindenheim verlassen und in das Jüdische Blinden- und Taubstummenheim nach Berlin-Weißensee, Parkstraße 22 ziehen.
Von dort wurde sie am 15. August 1942 mit sechs Bewohnern des Heims mit dem 18. Osttransport vom Güterbahnhof Berlin-Moabit aus nach Riga deportiert, wo sie am 18. August 1942 ankam und unmittelbar darauf in den Wäldern von Rumbula oder Bikernieki ermordet wurde.

Bevor Erna Strauß deportiert wurde, musste sie die Vermögenserklärung ausfüllen, sie besaß ein Sparbuch mit einem Guthaben von 482,44 Mark, dieses Guthaben wurde beschlagnahmt und vom Deutschen Reich vereinnahmt.
In der Vermögenserklärung und auf der Karteikarte der Vermögensverwertungsstelle wird ihr Geburtsdatum mit 12. August 1918 angegeben, in der Deportationsliste ist das Geburtsdatum 24. Juli 1904.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Petra Fritsche und Angelika Hermes

Weitere Quellen

Statistik des Holocaust