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Martin Glück

VERLEGEORT
Albestraße 10

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Friedenau
VERLEGEDATUM
02.06.2017

GEBOREN
12.06.1886 in Breslau (Schlesien) / Wrocław
BERUF
Bankbeamter/Makler
DEPORTATION
am 18.10.1941 nach Łódź / Litzmannstadt
ERMORDET
15.03.1942 in Łódź / Litzmannstadt

Martin Glück kam am 12. Juni 1886 in Breslau als Sohn von Josef und Marie Glück, geb. Saul zur Welt. Er hatte noch einen Bruder, namens Ludwig. Er wurde Bankbeamter und heiratete am 15. April 1920 Olga Liebler, die am 13. Januar 1888 in Leipzig geboren wurde. Ihr Vater war der Kaufmann Eduard Liebler; ihre Mutter Hele, geb. Baumfeld.
Ob Martin und Olga Kinder hatten ist unbekannt. 1931 wohnte das Ehepaar in der Kulmbacherstraße 15. Mitte der 1930er Jahre zogen sie in die Albestraße 10.
Als Martin Glück seine Stelle in der Bank verlor, versuchte er seinen Lebensunterhalt als Makler zu verdienen. Auch vermieteten sie 3 Zimmer ihrer Wohnung.
Ein Zimmer vermieteten sie an Therese Chrzanowski und zwei an die nichtjüdische Margarete Sender mit ihren Söhnen Werner und Gerhard.
Am 18. Oktober 1941 wurden Martin und Olga Glück nach Litzmannstadt/Lodz ins Ghetto deportiert, Martin Glück kam dort am 15. März 1942 zu Tode. Olga Glück wurde am 08. Mai 1942 weiter in das KZ Kulmhof/Chelmno verschleppt und dort unmittelbar nach ihrer Ankunft ermordert.


Biografische Zusammenstellung

Museum Tempelhof-Schöneberg