Direkt zum Inhalt
Skip to content Skip to navigation

Gertrud Goldschmidt (geb. Poppelauer)

Stolperstein Gertrud Goldschmidt Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
VERLEGEORT
Meerscheidtstr. 13-15

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Westend
VERLEGEDATUM
19.05.2016

GEBOREN
12.12.1869 in Berlin
DEPORTATION
am 03.10.1942 nach Theresienstadt
ERMORDET
02.03.1943 in Theresienstadt

Gertrud Goldschmidt geb. Poppelauer kam am 12. Dezember 1869 in Berlin zur Welt. Sie wohnte bei ihrer Tochter Charlotte Luise Fischer in deren Wohnung in der Meerscheidtstraße 13.
Kurz vor ihrer Deportation musste Gertrud Goldschmidt, die damals immerhin schon 72 Jahre alt war, in die Ahornallee 10 umziehen. Von dort wurde sie in die Sammelstelle an der Gerlachstraße gebracht, die in einem ehemaligen jüdischen Altersheim eingerichtet worden war. Deportiert wurde sie dann in einem mit 995 Menschen voll besetzten Zug am 3. Oktober 1942 vom Güterbahnhof Moabit in das Ghetto Theresienstadt nördlich von Prag.
Das Todesdatum von Gertrud Goldschmidt war der 2. März 1943. Zuletzt war sie im Block HV, der ehemaligen Dresdner Kaserne des Theresienstädter Militärbezirks, in Raum 104 untergebracht. In der erhaltenen Todesfallanzeige ist eine Bronchopneumonie, also eine Lungenentzündung, als Todesursache angegeben.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf

Weitere Quellen

Theresienstadt Opferdatenbank