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Margarete Ollendorff

Stolperstein Margarete Ollendorff Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
VERLEGEORT
Mommsenstr. 67

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
21.04.2016

GEBOREN
26.02.1879 in Kattowitz / Katowice
BERUF
Sprechstundenhilfe
DEPORTATION
am 03.02.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
Februar 1943 in Auschwitz

Margarete Ollendorff wurde am 26. Februar 1879 im schlesischen Kattowitz (heute: Katowice / Polen) geboren. Sie arbeitete in Berlin als Sprechstundenhilfe.
Ihre Adressen in Berlin waren: Badensche Straße 19; ab 31. August 1938 Pariser Straße 38; ab 2. Januar 1939 Mommsenstraße 67. Da ihr Name in den Berliner Adressbüchern unter keiner dieser Anschriften auftaucht, ist anzunehmen, dass Margarete Ollendorff alleinstehend war und zur Untermiete lebte.
Margarete Ollendorff wurde am 3. Februar 1943 aus der Wohnung Münchener Straße 37, Vorderhaus 3. Stock, abgeholt und nach Auschwitz deportiert. Das Haus gehörte 1943 der Jüdischen Gemeinde. Viele Juden wurden vor ihrer Deportation in den Häusern der Jüdischen Gemeinde zusammengepfercht, nachdem man sie ihrer frei gewählten Wohnungen beraubt hatte.
Gemeinsam mit Margarete Ollendorff wurden weitere 951 jüdische Menschen mit dem „28. Osttransport“ in das Vernichtungslager Auschwitz verbracht, wo sie sofort ermordet wurden.


Auf dem Stolperstein zu Margarete Ollendorffs Gedenken wurde ihr Name versehentlich falsch graviert.

Biografische Zusammenstellung

Karin Sievert

Weitere Quellen

- www.bundesarchiv.de/gedenkbuch
- Brandenburgisches Landeshauptarchiv www.blha.de
- Deportationslisten