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Rudolf Adler

Stolperstein für Rudolf Adler © OTFW
VERLEGEORT
Große Hamburger Straße 40

BEZIRK/ORTSTEIL
– Mitte
VERLEGEDATUM
17.03.2018

GEBOREN
22.01.1918
DEPORTATION
im März 1943 nach Auschwitz
ERMORDET
20.08.1943 in Auschwitz

Rudolf Adler stammte aus einer weitverzweigten Familie deutscher Sinti, deren Angehörige im Nationalsozialismus verfolgt und fast ausnahmslos ermordet wurden. Er war der jüngste Sohn des Ehepaares Julius Dienegott Adler und dessen Ehefrau Klara Auguste, geborene Franz, und wurde am 22. Januar 1918 in Berlin geboren. Seine Familie kam ursprünglich aus dem damals preußischen Posen, genauer gesagt aus der Umgebung der kleinen Ortschaft Dreidorf (dem heutigen Dźwierszno Wielkie), wo sein Vater als Sohn des Musikers Karl Adler und der Wilhelmine, geborene Franz, geboren worden war. Hier hatte sein Vater die fünf Jahre jüngere Klara Auguste Franz kennengelernt, die im westpreußischen Niedamowo als Tochter des Arbeiters Johann Franz und der Wilhelmine Franz, geborene Werner, aufwuchs.

In der Familie Adler spielte die Musik eine bedeutende Rolle. Viele der Familienmitglieder waren musikalisch, beherrschten Instrumente und einige von ihnen verdienten mit der Musik ihren Lebensunterhalt. So bestritt Rudolfs Vater Julius, der sich auf das Harfenspiel spezialisiert hatte, wie auch sein Großvater vor ihm als Berufsmusiker seinen Unterhalt. Später sollte einer der Brüder von Rudolf, der 1902 in Labischin (Łabiszyn) südlich von Bromberg (Bydgoszcz) geborene Oskar Adler, die Familientradition fortsetzen, in Berlin als Musiker tätig sein und die Stelle eines Kapellmeisters besetzen. Rudolfs Mutter Auguste trug als Händlerin zum Einkommen der Familie bei, die im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts Zuwachs bekam.

Neben dem erwähnten Oskar Adler hatte Rudolf drei weitere, ältere Geschwister: Seine Schwester Selma, die zum Zeitpunkt der Geburt von Rudolf wie ihre Mutter als Händlerin in Berlin arbeitete, war 1894 in Klesczin (ab 1909 Kleschin, das heutige Kleszczyna) geboren worden, eine weitere Schwester namens Agnes 1897 während eines Urlaubs der Familie in einer damals russischen Ortschaft, sein Bruder Max Adler war 1914 in Schneidemühl (Piła) zur Welt gekommen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte in der Region eine Landflucht in die größeren Metropolen im Westen eingesetzt, die durch die unsicheren Verhältnisse in den Jahren um den Ersten Weltkrieg noch einmal an Brisanz gewann. Die Geburtsorte seiner Geschwister deuten darauf hin, dass die Familie Adler Teil dieser Migrationsbewegungen wurde. In den Jahren zwischen 1914 und 1916 ließ sich die Familie in der Hauptstadt Berlin nieder. Zwei Jahre vor der Geburt von Rudolf, im Jahr 1916, lebten die Adlers in einer Wohnung in der Neuen Hochstraße 15 im Wedding unweit des Dorotheenstädtischen Friedhofs II. In diesem Jahr hatten außerdem seine Eltern am 31. Oktober in Berlin ihre Ehe standesamtlich anerkennen lassen.

Über die Kindheit und Jugend von Rudolf Adler im Berlin der Weimarer Republik haben sich kaum Informationen erhalten. Zum Zeitpunkt seiner Geburt waren alle Großelternteile Rudolfs verstorben. Seine Eltern waren beide katholisch und vermutlich wurde auch Rudolf katholisch getauft und gefirmt. Sicher besuchte er in den 1920er-Jahren eine der Berliner Schulen, musste aber vermutlich seine Ausbildung in den 1930er-Jahren abbrechen. Es ist nicht bekannt, ob er noch einen Beruf ergreifen konnte, bevor die NS-Verfolgung jegliche Berufsausübung verhinderte. Rudolf Adler blieb, anders als die meisten seiner älteren Geschwister, ledig und kinderlos. Seine Schwester Selma hatte in jungen Jahren den Kaufmann Kajetan Weinich geheiratet, mit ihm 1915 in Berlin eine Tochter namens Elisabeth bekommen sowie in den 1910er- oder 1920er-Jahren zwei weitere Kinder und führte mit ihm einen eigenen Hausstand in der Hauptstadt. Sein Bruder, der Kapellmeister Oskar Adler, bekam mit seiner Ehefrau Auguste Adler, geborene Spindler, zehn Kinder, die in den 1920er- bis 1940er-Jahren geboren wurden: Max, Waldemar, Sandor, Rudi, Helga, Angelika, Selma, Weibi, Soni und Gisela. Sein Bruder Max Adler, der nach seiner Schulausbildung als Maschinist in Berlin arbeitete, heiratete in den 1930er-Jahren die Berlinerin Magdalena, geborene Saller. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Rudolfs ältere Schwester Agnes starb am 16. August 1933 im Alter von nur 36 Jahren in Berlin.

Mit der schrittweisen Entrechtung und Verfolgung von Roma und Sinti seit 1933 begannen auch Zwangsmaßnahmen gegen Rudolf Adler und seine Angehörigen. Darunter fielen zahlreiche Maßnahmen der Diskriminierung und sozialen Ausgrenzung, des Entzugs staatsbürgerlicher Rechte sowie der Verdrängung aus dem Berufs- und Wirtschaftsleben. Es ist nicht bekannt, inwieweit die Zugehörigkeit zur Minderheit der deutschen Sinti für die Identitätsbildung der Familienangehörigen und für das tägliche Leben der Familie vor der NS-Zeit eine Rolle gespielt hat. Dass einige der Familienmitglieder später mit ihrem familiären Beinamen – in der NS-Terminologie handelte es sich um „Zigeunernamen“ – erfasst wurden – Rudolf Adler mit dem Rufnamen „Rudi“ – und zum Teil Ehen in traditioneller Weise (Mangavipen und Bijav) geschlossen haben, ist sicher nur ein Aspekt kultureller Identität einer Familie, die sich ansonsten ganz selbstverständlich als Teil der deutschen Gesellschaft verstand. Andererseits gab es auch vor der NS-Zeit eine lange Tradition antiziganistischer Maßnahmen, mit der Rudolf Adler in Berührung gekommen sein konnte. 1906 führte die preußische „Anweisung zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens“ zu einer Vereinheitlichung der Verfolgungsmaßnahmen, die 1924 erneuert und von anderen deutschen Staaten übernommen wurde. In Berlin wurde seit 1927 vom Innenministerium die Anweisung an die Polizei gegeben, Fingerabdrücke von Roma und Sinti zu nehmen und zu katalogisieren, womit der Grundstock einer systematischen Personenerfassung gelegt war, an die die spätere Verfolgung anknüpfte. Unter den rassenideologischen Vorgaben des NS-Regimes verschärften seit 1933 vor allem lokale polizeiliche und administrative Instanzen die Verfolgung von „Zigeunern, Landfahrern und Arbeitsscheuen“. In Berlin wurde auf Initiative der Wohlfahrtsämter anlässlich der Olympischen Spiele 1936 eines der größten Zwangslager für Roma und Sinti in Marzahn errichtet, mit der die Stadt „zigeunerfrei“ werden sollte.

Die Adlers wurden zu diesem Zeitpunkt noch nicht in das Lager gezwungen. Sie lebten Mitte der 1930er-Jahre in zwei nicht weit voneinander gelegenen Wohnungen in der Großen Hamburger Straße 34 und 40 in Mitte. In den 1930er-Jahren konnten sie ihrer Berufstätigkeit nicht mehr ungehindert nachgehen. Berufsverbote zwangen Rudolfs Vater, seine Stelle als Musiker aufzugeben. Zumindest Rudolf und sein Bruder Max Adler mussten vermutlich Zwangsarbeit leisten, aber wahrscheinlich waren auch andere Familienmitglieder betroffen. Max war zuletzt vom Dezember 1938 bis zum 16. März 1943 in der „Maschinen- und Filmdruckerei R. Wolff“ in der Köpenicker Straße 18–20 als Arbeiter tätig, Rudolf vom September 1941 bis zum 27. März 1943 als Arbeiter in der „Schömann-Band K. G., Fabrik für Farbbänder, Kohle- und Durchschreibpapier“ in der Oranienburger Straße 38. Seit 1936 lag das Schicksal der Familie neben den Berliner Wohlfahrtsämtern und lokalen Polizeistellen in den Händen der „Rassenhygienischen Forschungsstelle“ (RHF) mit Sitz in Berlin-Dahlem. Die Behörde war mit der systematischen Erfassung der in Deutschland lebenden Sinti und Roma betraut sowie medizinischen Versuchsreihen an ihnen. Von den Adlers wurden unter anderem biometrische Daten wie Fingerabdrücke genommen und in das „Zigeunersippenarchiv“ aufgenommen. 1938 wurde Rudolfs Bruder Max unter dem Verfolgungsvorwand „arbeitsscheu“ – wahrscheinlich im Zuge der zweiten großen Verhaftungswelle der „Aktion Arbeitsscheu Reich“ – im brandenburgischen Zehdenick verhaftet, am 18. Juni in das Konzentrationslager Sachsenhausen überführt und für sechs Monate bis zum 2. Dezember 1938 interniert. Mit dem „Festschreibungserlass“ im Oktober 1939 wurde allen Sinti und Roma unter Androhung von KZ-Haft verboten, ihre Heimatorte zu verlassen. In demselben Jahr entzogen die Behörden Rudolfs Schwester Selma Weinich die Staatsangehörigkeit, da sie widersprüchliche Angaben zu ihrer Herkunft gemacht hatte. Gegen das folgende Aufenthaltsverbot für das Reichsgebiet konnte sie noch bei der Kriminalpolizei und der 1939 in das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) aufgegangenen RHF erfolgreich Einspruch einlegen. Allerdings musste sie mit ihrem Mann spätesten 1941 ihre Wohnung in der Großen Hamburger Straße verlassen und wurde im Zwangslager Marzahn interniert. In einer der Barackenwagen Marzahns mussten Anfang der 1940er-Jahre auch Rudolf Bruder Oskar Adler mit seiner Ehefrau Auguste und seinen Kindern leben.

Der Entrechtung folgte die Deportation: Bereits seit Anfang 1940 wurden aus dem Reichsgebiet Sinti und Roma in die besetzten Gebiete im Osten deportiert. Mit dem „Auschwitz-Erlass“ vom 16. Dezember 1942 wurde im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau der „Zigeunerlager“ genannte Lagerabschnitt B II e eingerichtet. Im März 1943 wurden die meisten der in Berlin lebenden Familienmitglieder der Adlers verhaftet und in das Polizeipräsidium am Alexanderplatz gebracht: Zuerst vermutlich der Bruder Max Adler mit seiner Frau Magdalena und dem minderjährigen Sohn. Magdalena Adler, die bei den Behörden als „arisch“ geführt wurde, sollte zur Scheidung genötigt werden, entschied sich aber dazu, das Schicksal ihres Ehemanns zu teilen. Am 23. März 1943 wurden Rudolfs Eltern Julius und Auguste Adler sowie seine Nichte Gisela Adler, eine der Töchter Oskars, verhaftet und am 27./28. März 1943 Rudolf Adler selbst. Sie alle wurden Ende März 1943 aus Berlin in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Aus dem Zwangslager Marzahn heraus verfasste Selma Weinich verzweifelte Bittschriften für ihre Verwandten: Am 24. Mai 1943 schrieb sie an den Lagerkommandanten in Auschwitz und fügte Arbeitsbescheinigungen von Max und Rudolf Adler an, in denen die Arbeitgeber versicherten, dass sie die Brüder jederzeit wiedereinstellen würden. Die SS-Lagerleitung leitete den Brief an die „Dienststelle für Zigeunerfragen“ in Berlin weiter, die im Juni vermerkte, dass Selma Weinich beschieden worden war, dass derartige Gesuche zwecklos seien. Einen zweiten Brief vom September 1943 richtete sie direkt an die „Präsidialkanzlei des Führers“, in dem sie darum bat, dass ihre Eltern ihr aus Auschwitz schreiben dürften, und der sicherlich unbeantwortet blieb.

Nach der Deportation aus Berlin wurde der Eingang von Rudolf Adler in das „Zigeunerlager“ in Auschwitz mit der Häftlingsnummer „Z-5639“ für den 31. März 1943 dokumentiert. An diesem Tag finden sich ebenfalls Einträge für seinen Bruder Max Adler (Z-5638), seinen Vater Julius (Z-5637), seine Nichte Gisela (Z-6258) und seine Mutter Klara (Z-6257). Innerhalb der ersten fünf Monate nach der Ankunft im Lager wurden vier der Familienmitglieder im Vernichtungslager ermordet: Laut den in Auschwitz ausgefüllten Sterbeurkunden wurde Rudolfs 76-jähriger Vater Julius am 24. Mai 1943 ermordet – durch direkte Gewalteinwirkung oder durch die Folgen der „Vernichtung durch Arbeit“ mittels planvoller Mangelernährung und körperlicher Misshandlung im Lager, seine 17-jährige Nichte Gisela am 6. Juli und seine 71-jährige Mutter Klara am 13. August 1943. An Rudolf Adler und seinem Bruder Max wurden durch das sogenannte SS-Hygieneinstitut in Auschwitz Menschenversuche durchgeführt. Ein Dokument deutet darauf hin, dass Rudolf Adler bereits 1942 in Berlin, vermutlich durch eine Forschungsstelle des RSHA, mit einem Erreger infiziert wurde und die Auschwitzer Lagerärzte den Krankheitsverlauf zu Forschungszwecken weiter kontrollierten. Im August 1943 unternahm Rudolf Adler zusammen mit dem deutschen Sinto Robert Böhmer einen Fluchtversuch. Die beiden wurden am 7. August auf der Flucht festgenommen und in Auschwitz unter Bunkerarrest gestellt. Am 20. August 1943 wurde Rudolf Adler vermutlich an der berüchtigten Schwarzen Wand in Auschwitz erschossen. Er ist 25 Jahre alt geworden.

Nur wenige seiner Familienangehörigen überlebten die NS-Verfolgung. Neben seiner Nichte und seinen Eltern wurde auch sein Bruder Max, dessen Ehefrau und dessen Sohn in Auschwitz ermordet. Selma Weinich überlebte mit ihrem Ehemann in Berlin. Vom Schicksal ihrer Brüder erfuhr sie erst nach 1945. Noch im Sommer 1944 hatte sie versucht aus dem Zwangslager Marzahn heraus, postalisch Kontakt zu ihrem Bruder Rudolf in Auschwitz aufzunehmen. Oskar Adler, seine Frau Auguste und ihre Kinder sollten im Lager Marzahn zwangssterilisiert werden. Nachdem der Eingriff bei einem der Kinder vorgenommen worden war und der Familie die Deportation nach Auschwitz drohte, flohen sie mit finanzieller Hilfe des Taufpfarrers von Auguste Adler, Pfarrer Pirmin, aus dem Lager über Eppishofen, Bayreuth, Augsburg und Mannheim nach München, wo sie versteckt das Kriegsende erlebten. Das Schicksal von Selma Weinichs Tochter, Elisabeth Krause, ist ungeklärt.


Anmerkung zur Biographie: Es kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass Rudolfs Geschwister Selma, Agnes und Oskar aus einer früheren Beziehung seines Vaters stammten. Vieles deutet aber daraufhin, dass es sich bei der in den Quellen genannten Klara Franz, der Mutter von Selma, Agnes und Oskar, und der Auguste Maria Strahl, der Mutter von Max und Rudolf, um ein und dieselbe Person handelt, zu der in amtlichen Dokumenten unterschiedliche Personenstandsdaten aufgenommen wurden. Gleiches gilt für Oskar Adlers Ehefrau, die einerseits urkundlich als Auguste Adler, geborene Spindler – der Mutter von Max, Waldemar, Sandor, Rudi, Helga, Angelika, Selma, Weibi und Soni – geführt wird und andererseits als Ella Adler, geborene Klein, der Mutter von Gisela Adler.

Biografische Zusammenstellung

Indra Hemmerling

Weitere Quellen

Personenunterlagen zu Max und Rudi Adler. ITS Arolsen, Bad Arolsen. Kopien von Unterlagen der Lagerbücher Auschwitz und Sachsenhausen
Eheanzeige Julius Dienegott Adler und Auguste Maria Strahl (Nr. 843, Berlin am 31. Oktober 1916). Heiratsregister der Berliner Standesämter 1874–1920. Landesarchiv Berlin. Faksimile online unter: ancestry.com (aufgerufen am 7. August 2019)
Geburtsanzeige Selma Adler (Nr. 35, Buntowo am 14. August 1894). Faksimile online unter: ancestry.com (aufgerufen am 7. August 2019)
Beglaubigung der Todesbeurkundung Julius Adler (Nr. 281, Arolsen, der 31. Januar 1956). Faksimile online unter: ancestry.com (aufgerufen am 7. August 2019)
Einträge zu Rudolf, Max, Julius, Gisela und Klara [Auguste] Adler in der Onlinedatenbank der Gedenkstätte Auschwitz. Online unter: http://auschwitz.org/en/museum/ausc... (aufgerufen am 7. August 2019)
Einträge zu Rudi, Max, Julius, Gisella und Klara [Auguste] Adler in der Onlinedatenbank des United States Holocaust Memorial Museum. Online unter: https://www.ushmm.org/ (aufgerufen am 7. August 2019)
Angaben aus der Korrespondenz mit Familienangehörigen im Juni 2017
Pientka, Patricia: Das Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn, Berlin 2013, S. 179–182
Czech, Danuta: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939–1945, Reinbek bei Hamburg 1989
Schmitz, Sophia: Die Verfolgung der Berliner Sinti und Roma. In: Stolpersteine in Berlin. Pädagogisches Begleitmaterial, hrsg. v. Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V., Berlin 2015, S. 76–93