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Amalie Fernbach (geb. Guttmann)

VERLEGEORT
Wilhelmshöher Str. 24

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
06.12.2019

GEBOREN
07.06.1858 in Hultschin / Hlučín (Mährisch-Schlesien)
DEPORTATION
am 03.10.1942 nach Theresienstadt
ERMORDET
12.11.1942 in Theresienstadt

Amalie Fernbach, geb.Guttmann kam am 7. Juni 1858 in Hultschin/Ratibor, Schlesien, als Tochter des Kaufmanns Moritz Josef Guttmann und seiner Frau Marie, geborene Mosler zur Welt. Sie wurde Modistin und heiratete am 6. Januar 1888 in Berlin den Lehrer Dr. Leo Fernbach. Die Kinder wurden geboren: David Ernst Friedrich, Ruth Angelika, Anna und Hans. Alle Familienmitglieder außer ihr Ehemann waren seit 1906 getauft. Seit 1915 wohnte die Familie in Friedenau, Wilhelmshöher Straße 24. Ihr Mann Leo wurde zum Professor ernannt und 1924 pensioniert. Amalie Fernbach wurde am 3. Oktober 1942 mit ihrem Mann und ihrem Sohn Hans Fernbach nach Theresienstadt deportiert, wo Leo am 23. Oktober 1942 starb, Amalie am 12. November 1942, angeblich an „Altersschwäche“. Sie war 84 Jahre alt. Ihr Sohn Hans wurde weiter nach KZ Auschwitz deportiert und ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Özcan Ayanoğlu auf der Grundlage seiner und Christiane Zieger-Ayanoğlu erstellten Broschüre „Familie Fernbach“ die unter dem o.g. Reiter "Material, Recherche, etc. und dann unter Dokumente" zu finden ist.

Weitere Quellen

www.statistik-des-holocaust.de
Buch der Autorin Inge Fernbach-Rabe: "Obstacles, Miracles & Love". 2005