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Jutta Dresdner

utta Dresdner (rechts) zusammen mit ihrer Cousine Renate Dresdner auf der Steinbank vor der Grundschule Sybelstraße 20; Foto: privat
Stolperstein Jutta Dresdner, Foto: OTFW
VERLEGEORT
Roscherstr. 12

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
24.02.2020

GEBOREN
26.10.1931 in Berlin
DEPORTATION
am 04.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
1943 in Auschwitz

Jutta Dresdner kam als Tochter des jüdischen Ehepaares Felix Dresdner und Johanna Dresdner, geborene Silberberg, am 26. Oktober 1931 in Berlin zur Welt.
Ihre Mutter war von Beruf Putzmacherin, ihr Vater Kaufmann, er leitete in den 1930er Jahren den Berliner Adressbüchern zufolge ein Theater. Als Jutta etwa fünf Jahre alt war, zog die Familie von der Sybelstraße 61 in die Roscherstraße 12.
Sie wurde am 25. April 1938 in der Schule in der Fasanenstraße 79/80 eingeschult. Hier befand sich damals die Volksschule der Jüdischen Gemeinde. Jutta war elf Jahre alt, als im November 1942 ihr Bruder Berl geboren wurde. Wenig später musste die Familie in die Elberfelder Straße 28 umziehen. Beide Eltern von Jutta Dresdner wurden zu Zwangsarbeit verpflichtet.
Die elfjährige Jutta Dresdner wurde am 4. März 1943 zusammen mit ihren Eltern und ihrem wenige Monate alten Bruder mit dem „34. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Die gesamte Familie wurde ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Recherche und Text: Renate Schust geb. Dresdner und Annette Stein