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Marta Schwarz (geb. Wronker)

Stolperstein für Marta Schwarz. Copyright: MTS
VERLEGEORT
Belziger Str. 39

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
26.03.2010

GEBOREN
02.05.1889 in Posen / Poznań
DEPORTATION
am 26.09.1942 nach Raasiku (b. Reval)
ERMORDET
in Raasiku (b. Reval)

Marta Schwarz, geb. Wronker, wurde am 2. Mai 1889 in Posen (heute Poznań) geboren.

Sie wohnte mit ihrem Mann Max Schwarz (s. dort) in der Ebersstraße 58, 3. Stock, in Berlin-Schöneberg. Das Ehepaar musste dann Anfang der 1940er Jahre zwangsweise in die Belziger Straße 39, ebenfalls in Schöneberg, in die Wohnung Naftaniel umziehen. Dort lebten sie zusammen mit Willi und Grete Hirsch in einer 2-Zimmer-Wohnung, die ursprünglich Grete Schwarz (siehe dort) mit ihrem 1941 verstorbenen ersten Mann Max Naftaniel bewohnt hatte.

Am 26. September 1942 musste Marta Schwarz mit ihrem Mann Max in einen Deportationszug steigen, der zwei Tage vorher als „20. Osttransport“ in Frankfurt/Main gestartet war und dessen Fahrziel das Arbeitslager von Raasiku bei Reval war. Eine Gruppe von Frauen und Männern wurde bei der Ankunft als Häftlinge aussortiert. Alle übrigen der ursprünglich 1.048 Menschen aus dem Zug wurden erschossen.

Todesart und Todesdatum von Marta Schwarz sind unbekannt.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Anne Meckel auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich