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Helene Blumenhein (geb. Lebbin)

Helene Blumenhein mit ihrem Sohn Ernst 1891. Copyright: Judith Blumenhein
Helene Blumenhein. Copyright: Judith Blumenhein
VERLEGEORT
Bozener Str. 9

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
10.06.2009

GEBOREN
26.10.1867 in Berlinchen (Brandenburg)
DEPORTATION
am 14.09.1942 nach Theresienstadt
TOT
in Theresienstadt

Helene Blumenhein, geb. Lebbin, kam am 26. Oktober 1867 in Berlinchen/Brandenburg zur Welt.

Sie heiratete Alexander Blumenhein und hatte mit ihm den Sohn Ernst-Alfred. Die Ehe wurde später geschieden.

Helene Blumenhein lebte in Wilmersdorf in der Kaiserallee 181 (heute Bundesallee 181). Nach dem Tod ihres Sohnes Ernst-Alfred, der am 1. Januar 1939 an den Folgen der Folter im KZ Sachsenhausen in Berlin starb, lebte sie in einem „Judenhaus“ in der Bozener Straße 9.

Am 14. September 1942 wurde die 75-Jährige mit dem „2. großen Alterstransport“ vom Güterbahnhof Moabit (Berlin-Tiergarten, Putlitzstraße) aus mit insgesamt 1.000 Menschen nach Theresienstadt deportiert, wo sich ihre Spur verliert.

Ihr Todesdatum ist nicht bekannt.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Anne Meckel auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich