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Paula Guttmann (geb. Eisenstädt)

Paula Guttmann. Copyright: Yad Vashem
VERLEGEORT
Brünnhildestr. 3

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Friedenau
VERLEGEDATUM
16.07.2007

GEBOREN
23.01.1877 in Lissa (Posen) / Leszno
DEPORTATION
am 02.04.1942 nach Warschau
WEITERE DEPORTATION
nach Trawniki
ERMORDET
in Trawniki

Paula Guttmann, geb. Eisenstädt, wurde am 23. Januar 1877 in Lissa/Posen (heute Leszno/Polen) geboren. Ihre Eltern waren Louis Eisenstädt und Regina, geb. Nuernberg.

Paula war mit Siegfried Guttmann verheiratet, der schon 1923 verstarb. Die Tochter Hildegard war ihr einziges Kind. Paula Guttmann lebte bereits vor 1930 in Berlin-Schöneberg (Friedenau) in der Brünnhildestraße 3 in einer 4-Zimmer-Wohnung. Sie nahm 1937 Henriette Wolfsohn (s. dort) und 1941 Martha Schlomer (s. dort) in ihrer Wohnung zur Untermiete auf. Der Tochter Hildegard gelang es, nach England zu emigrieren.

Anfang 1942 wurden die drei alten Damen aus ihrer Wohnung zwangsverwiesen. Paula Guttmann wohnte noch bis zu ihrer Deportation bei ihrem Bruder Georg Eisenstädt und dessen Frau Martha in der Innsbrucker Straße 3 in Schöneberg.

Am 2. April 1942 startete der 12. Transport nach Warschau, mit dem auch Paula Guttmann deportiert wurde. Von dort aus kam sie möglicherweise noch in das Lager Trawniki in der Nähe von Lublin. Dort jedenfalls verliert sich ihre Spur. Ihr Todesdatum ist nicht bekannt.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Anne Meckel auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich