Lore Sternfeld

Verlegeort
Büsingstr. 5
Bezirk/Ortsteil
Friedenau
Geboren
09. August 1915
Beruf
Feinmechanikerin
Deportation
am 29. Januar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz

    Lore Sternfeld wurde am 9.8.1915 in Frankfurt am Main als Tochter des Zoologen und Rennsportjournalisten Dr. Richard Sternfeld und seiner Frau Else Sternfeld, geb. Blum geboren. Im April 1919 wurde ihr Bruder Hans in Frankfurt geboren.
    Im Frühjahr 1922 zog sie mit ihren Eltern nach Berlin in die Kirchstr.9 (heute Schmiljanstr.9) Berlin-Friedenau.
    Von 1933 bis 1941 wohnte sie mit ihrer Mutter Else und deren 2. Mann Hans Pander in die Büsingstr. 5 und ab Mai 1941 mit diesen zur Untermiete in die Wohnung von Alexander Zutrauen (1876-1943) und seiner Frau Else, geb. Hoch (1887-1943), in Berlin Wilmersdorf, Bregenzer Str. 3, 1. OG.
    Aus ihrer Vermögenserklärung wissen wir, dass sie eine Ausbildung als Feinmechanikerin absolviert hatte und bis zu ihrer Deportation als Heimarbeiterin (möglicherweise über Kontakte von Hans Pander) bei der Astro-Gesellschaft Bielicke & Co (Berlin Neukölln, Lahnstr. 25-27), die optische Geräte herstellte, beschäftigt war. Am 29. Januar 1943 wurde sie mit ihrer Mutter Else Pander, deren 2. Mann Hans Pander sowie ihren Vermieter Alexander und Else Zutrauen mit dem 27. Osttransport nach Ausschwitz deportiert und dort ermordet. Nach der erfolgten Deportation wandte sich ihr ehemaliger Arbeitgeber an die Oberfinanzbehörde um die Rückgabe von Objektiven einzufordern, die Lore Sternfeld zur Bearbeitung anvertraut waren.

    Lore Sternfeld wurde am 9.8.1915 in Frankfurt am Main als Tochter des Zoologen und Rennsportjournalisten Dr. Richard Sternfeld und seiner Frau Else Sternfeld, geb. Blum geboren. Im April 1919 wurde ihr Bruder Hans in Frankfurt geboren.
    Im Frühjahr 1922 zog sie mit ihren Eltern nach Berlin in die Kirchstr.9 (heute Schmiljanstr.9) Berlin-Friedenau.
    Von 1933 bis 1941 wohnte sie mit ihrer Mutter Else und deren 2. Mann Hans Pander in die Büsingstr. 5 und ab Mai 1941 mit diesen zur Untermiete in die Wohnung von Alexander Zutrauen (1876-1943) und seiner Frau Else, geb. Hoch (1887-1943), in Berlin Wilmersdorf, Bregenzer Str. 3, 1. OG.
    Aus ihrer Vermögenserklärung wissen wir, dass sie eine Ausbildung als Feinmechanikerin absolviert hatte und bis zu ihrer Deportation als Heimarbeiterin (möglicherweise über Kontakte von Hans Pander) bei der Astro-Gesellschaft Bielicke & Co (Berlin Neukölln, Lahnstr. 25-27), die optische Geräte herstellte, beschäftigt war. Am 29. Januar 1943 wurde sie mit ihrer Mutter Else Pander, deren 2. Mann Hans Pander sowie ihren Vermieter Alexander und Else Zutrauen mit dem 27. Osttransport nach Ausschwitz deportiert und dort ermordet. Nach der erfolgten Deportation wandte sich ihr ehemaliger Arbeitgeber an die Oberfinanzbehörde um die Rückgabe von Objektiven einzufordern, die Lore Sternfeld zur Bearbeitung anvertraut waren.