Ester Weingarten

Verlegeort
Danckelmannstraße 36
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
08. Oktober 2015
Geboren
28. Mai 1883
Deportation
am 06. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein für Ester Weingarten, Foto: Stolpersteine Initiative CW, H.-J. Hupka, 2015
    Stolperstein für Ester Weingarten, Foto: Stolpersteine Initiative CW, H.-J. Hupka, 2015

    Stolperstein für Ester Weingarten, Foto: Stolpersteine Initiative CW, H.-J. Hupka, 2015

  • Die am 1. Februar 1943 ausgestellte Verfügung der Geheimen Staatspolizei Bild: Archiv
    Die am 1. Februar 1943 ausgestellte Verfügung der Geheimen Staatspolizei Bild: Archiv

    Die am 1. Februar 1943 ausgestellte Verfügung der Geheimen Staatspolizei Bild: Archiv

Als Ester Weingarten am 28. Mai 1883 in Czernowitz geboren wurde, gehörte die Stadt in der westlichen Ukraine noch zur Habsburgermonarchie und nach Angaben im Volkszählungsregister von 1939 zu Rumänien. Sie war ledig und wohnte im Gartenhaus der Danckelmannstraße 36 zur Untermiete bei Konrad Scharlock, der ein Blumengeschäft hatte. Dafür zahlte sie 40 Reichsmark Miete. Ester Weingarten arbeitete als Küchenfrau.<br />
Am 5. März 1943 wurde Ester Weingarten in der Synagoge in der Levetzowstraße 8 eine Verfügung der Geheimen Staatspolizei übergeben. Ihr gesamtes Vermögen sei „zugunsten des Deutschen Reiches“ eingezogen, war darin zu lesen. Kurz zuvor hatte sie ihre Wohnung in der Danckelmannstraße verlassen müssen. Ester Weingarten wurde am 6. März 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Ihr Todesdatum ist nicht bekannt. <br />

Als Ester Weingarten am 28. Mai 1883 in Czernowitz geboren wurde, gehörte die Stadt in der westlichen Ukraine noch zur Habsburgermonarchie und nach Angaben im Volkszählungsregister von 1939 zu Rumänien. Sie war ledig und wohnte im Gartenhaus der Danckelmannstraße 36 zur Untermiete bei Konrad Scharlock, der ein Blumengeschäft hatte. Dafür zahlte sie 40 Reichsmark Miete. Ester Weingarten arbeitete als Küchenfrau.
Am 5. März 1943 wurde Ester Weingarten in der Synagoge in der Levetzowstraße 8 eine Verfügung der Geheimen Staatspolizei übergeben. Ihr gesamtes Vermögen sei „zugunsten des Deutschen Reiches“ eingezogen, war darin zu lesen. Kurz zuvor hatte sie ihre Wohnung in der Danckelmannstraße verlassen müssen. Ester Weingarten wurde am 6. März 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Ihr Todesdatum ist nicht bekannt.