Else Einhorn lebte mit ihrem Mann Hermann in der Drefreggerstraße 10 in Plänterwald. Sie half ihrem Ehemann in der Holzhandlung, die er um die Ecke in der Rethelstraße 5 betrieb.
Wie alle Jüdinnen und Juden mussten die Einhorns ab 1933 ständig wachsende Repressalien erdulden. Hermann Einhorn wurde gezwungen, seine Holzhandlung zu schließen. Die Nazis entzogen ihm und seiner Frau Else die deutsche Staatsbürgerschaft. Als „Staatenlose“ wurden Hermann und Else am 15. August 1942 ins Ghetto Riga deportiert und dort drei Tage später erschossen.
Den beiden Söhnen der Einhorns, Hans und Helmut, gelang noch 1939 die Flucht aus Deutschland. Hans ging nach England und Helmut wanderte mit seiner Frau Ester Einhorn nach Neuseeland aus.
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