Johanna Baer geb. Freymann

Verlegeort
Dudenstr. 32 / 32 A
Historischer Name
Immelmannstr. 32
Bezirk/Ortsteil
Kreuzberg
Verlegedatum
26. September 2006
Geboren
17. September 1864
Deportation
am 17. August 1942 nach Theresienstadt
Tot
23. Oktober 1942 in Theresienstadt
  • Stolperstein für Johanna Baer.
    Stolperstein für Johanna Baer. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Johanna Baer. Foto: OTFW.

Johanna Baer, geb. Freymann, wurde am 17. September 1864 im westpreußischen Groß Kommorsk (heute: Wielki Komórsk in Polen) geboren. Sie war mit Moritz Baer (geb. am 31. Dezember 1858) verheiratet, der am 13. August 1923 verstarb. Der gemeinsame Sohn Arthur Baer fiel als Soldat im Ersten Weltkrieg. Die Tochter Ernestine Rosenberg, geb. Baer, wurde mit ihrem Ehemann und Kind 1939 in Italien verhaftet und nach Warschau deportiert. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.<br />
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Johanna Baer, die zuletzt in der Immelmannstraße 32 – der heutigen Dudenstraße – in Berlin-Kreuzberg wohnhaft war, wurde mit dem 1. „großen Alterstransport“ am 17. August 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort kam sie am 23. Oktober 1942 im Alter von 78 Jahren ums Leben.

Johanna Baer, geb. Freymann, wurde am 17. September 1864 im westpreußischen Groß Kommorsk (heute: Wielki Komórsk in Polen) geboren. Sie war mit Moritz Baer (geb. am 31. Dezember 1858) verheiratet, der am 13. August 1923 verstarb. Der gemeinsame Sohn Arthur Baer fiel als Soldat im Ersten Weltkrieg. Die Tochter Ernestine Rosenberg, geb. Baer, wurde mit ihrem Ehemann und Kind 1939 in Italien verhaftet und nach Warschau deportiert. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.

Johanna Baer, die zuletzt in der Immelmannstraße 32 – der heutigen Dudenstraße – in Berlin-Kreuzberg wohnhaft war, wurde mit dem 1. „großen Alterstransport“ am 17. August 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort kam sie am 23. Oktober 1942 im Alter von 78 Jahren ums Leben.