Martin Meirowsky

Verlegeort
Englerallee 6
Bezirk/Ortsteil
Dahlem
Verlegedatum
04. April 2011
Geboren
25. Februar 1870
Flucht in den Tod
14. Januar 1943
  • Stolperstein von Martin Meirowsky
    Stolperstein von Martin Meirowsky

    Stolperstein von Martin Meirowsky

Martin Meirowsky kam am 25. Februar 1870 in Danzig als Sohn des Philipp Meirowsky und seiner Frau Bertha geborene Sternfeld zur Welt. Seine Mutter ging 1888 zum Standesamt in Danzig und zeigte die Geburten ihrer vier Kinder an: 1862 Selma, 1867 Meta, 1870 Martin und 1872 Paula. Für diese späte Anzeige der Geburten wies sie eine Genehmigung der Aufsichtsbehörde vor.<br />
Der Vater Philipp starb vor 1910 und die anderen Familienmitglieder zogen nach Berlin in die Geisbergstraße 40. Von 1915 bis 1925 war die Mutter Bertha Meirowsky die Hauptmieterin, danach Martin, der sich als Kaufmann bezeichnete, nach ihm wohnten seine Schwestern Selma und Meta dort. <br />
Anfang der 1930er Jahre wurde Martin Prokurist und wohnte in der Steglitzer Opitzstraße 5 bis 1939. Er soll verheiratet gewesen sein, wurde aber wieder geschieden. Im Mai 1939 wohnte er im Haus Englerallee 6, dessen Eigentümerin Bianka Hamburger war. Er musste noch in die Sächsische Straße 72 ziehen, wo er am 14. Januar 1943 Suizid verübte. <br />
Seine Schwestern Selma und Meta fielen dem Holocaust zum Opfer.

Martin Meirowsky kam am 25. Februar 1870 in Danzig als Sohn des Philipp Meirowsky und seiner Frau Bertha geborene Sternfeld zur Welt. Seine Mutter ging 1888 zum Standesamt in Danzig und zeigte die Geburten ihrer vier Kinder an: 1862 Selma, 1867 Meta, 1870 Martin und 1872 Paula. Für diese späte Anzeige der Geburten wies sie eine Genehmigung der Aufsichtsbehörde vor.
Der Vater Philipp starb vor 1910 und die anderen Familienmitglieder zogen nach Berlin in die Geisbergstraße 40. Von 1915 bis 1925 war die Mutter Bertha Meirowsky die Hauptmieterin, danach Martin, der sich als Kaufmann bezeichnete, nach ihm wohnten seine Schwestern Selma und Meta dort.
Anfang der 1930er Jahre wurde Martin Prokurist und wohnte in der Steglitzer Opitzstraße 5 bis 1939. Er soll verheiratet gewesen sein, wurde aber wieder geschieden. Im Mai 1939 wohnte er im Haus Englerallee 6, dessen Eigentümerin Bianka Hamburger war. Er musste noch in die Sächsische Straße 72 ziehen, wo er am 14. Januar 1943 Suizid verübte.
Seine Schwestern Selma und Meta fielen dem Holocaust zum Opfer.