Frieda Stenschewski geb. Jablonski

Verlegeort
Falkenberger Str. 12
Historischer Name
Hohenschönhauser Str. 84
Bezirk/Ortsteil
Weißensee
Verlegedatum
27. November 2018
Geboren
20. August 1896
Deportation
am 04. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
1943 in Auschwitz
  • Frieda Stenschewski, geborene Jablonski, Foto: Familienbesitz
    Frieda Stenschewski, geborene Jablonski, Foto: Familienbesitz

    Frieda Stenschewski, geborene Jablonski, Foto: Familienbesitz

  • Ehepaar Frieda und Alex Stenschewski, Foto: Familienbesitz
    Ehepaar Frieda und Alex Stenschewski, Foto: Familienbesitz

    Ehepaar Frieda und Alex Stenschewski, Foto: Familienbesitz

  • Stolperstein Frieda Stenschewski © OTFW
    Stolperstein Frieda Stenschewski © OTFW

    Stolperstein Frieda Stenschewski © OTFW

Frieda Jablonski wurde am 20. August 08.1896 in Lauenburg geboren. Sie heiratete Alex Stenschewski. Das Paar lebte in Lauenburg, wo ihr Ehemann Alex ein Herrenkonfektionsgeschäft in der Gerberstraße/ Ecke Stolperstraße 12 führte. In diesem Haus wohnte die Familie auch.<br />
Drei Kinder von Frieda und Alex kamen in Lauenburg zur Welt: Egon wurde am 31.07. Juli 1924 geboren, Edith am 26. Mai 05.1928 und der kleine Rudi fast 10 zehn Jahre später, am 17. Dezember 12.1937. <br />
Die Familie blieb nicht von den Schikanen der Nazis verschont: Das Geschäft wurde 1938 von den Nazis geplündert und musste aufgegeben werden. Der Besitz wurde enteignet. Die jüdische Familie musste ihre Wohnung räumen und in die Stockturms Straße 2 umziehen. Auch die verwitwete Schwiegermutter Henriette Stenschewski, geborene Brie, lebte im Haushalt der jungen Familie.<br />
1940 verlassen verließen Alex und Frieda mit ihren Kindern und der Mutter Henriette ihre Heimatstadt Lauenburg. In Berlin wurden Frieda, Alex und die beiden jüngeren Kinder Edith und der kleine Rudi von Alex Bruder Aron Adolf und seiner Familie in ihre 2-Zimmer-Wohnung in der Hohenschönhauserstr. 84 aufgenommen.<br />
Egon, der älteste Sohn von Frieda und Alex, war von Lauenburg direkt in das jüdische Ausbildungslager Neuendorf nahe Berlin gegangen. Hier sollten sich junge Menschen auf die Auswanderung nach Palästina vorbereiten. <br />
Nachdem die Mutter Henriette am 3. Oktober 1942 abgeholt worden war, entschlossen sich Frieda und Alex, ihren fünfjährigen Rudi am 3. Dezember 1942 in das Jüdische Krankenhaus in Obhut zu geben. <br />
Drei Monate später, am 4. März 1943 wurde Frieda, ihr Ehemann Alex und ihre Tochter Edith nach Auschwitz- – Birkenau deportiert und ermordet. <br />
Nur wenige Wochen später, am 17. Mai 1943, wurde der Bruder Aron Adolf mit seiner gesamten Familie nach Auschwitz deportiert und ermordet.<br />

Frieda Jablonski wurde am 20. August 08.1896 in Lauenburg geboren. Sie heiratete Alex Stenschewski. Das Paar lebte in Lauenburg, wo ihr Ehemann Alex ein Herrenkonfektionsgeschäft in der Gerberstraße/ Ecke Stolperstraße 12 führte. In diesem Haus wohnte die Familie auch.
Drei Kinder von Frieda und Alex kamen in Lauenburg zur Welt: Egon wurde am 31.07. Juli 1924 geboren, Edith am 26. Mai 05.1928 und der kleine Rudi fast 10 zehn Jahre später, am 17. Dezember 12.1937.
Die Familie blieb nicht von den Schikanen der Nazis verschont: Das Geschäft wurde 1938 von den Nazis geplündert und musste aufgegeben werden. Der Besitz wurde enteignet. Die jüdische Familie musste ihre Wohnung räumen und in die Stockturms Straße 2 umziehen. Auch die verwitwete Schwiegermutter Henriette Stenschewski, geborene Brie, lebte im Haushalt der jungen Familie.
1940 verlassen verließen Alex und Frieda mit ihren Kindern und der Mutter Henriette ihre Heimatstadt Lauenburg. In Berlin wurden Frieda, Alex und die beiden jüngeren Kinder Edith und der kleine Rudi von Alex Bruder Aron Adolf und seiner Familie in ihre 2-Zimmer-Wohnung in der Hohenschönhauserstr. 84 aufgenommen.
Egon, der älteste Sohn von Frieda und Alex, war von Lauenburg direkt in das jüdische Ausbildungslager Neuendorf nahe Berlin gegangen. Hier sollten sich junge Menschen auf die Auswanderung nach Palästina vorbereiten.
Nachdem die Mutter Henriette am 3. Oktober 1942 abgeholt worden war, entschlossen sich Frieda und Alex, ihren fünfjährigen Rudi am 3. Dezember 1942 in das Jüdische Krankenhaus in Obhut zu geben.
Drei Monate später, am 4. März 1943 wurde Frieda, ihr Ehemann Alex und ihre Tochter Edith nach Auschwitz- – Birkenau deportiert und ermordet.
Nur wenige Wochen später, am 17. Mai 1943, wurde der Bruder Aron Adolf mit seiner gesamten Familie nach Auschwitz deportiert und ermordet.