Adolf Zucker

Verlegeort
Fasanenstr. 60
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
22. Juni 2014
Geboren
29. Dezember 1868
Deportation
am 20. August 1942 nach Theresienstadt
Ermordet
16. September 1942 in Theresienstadt
  • Adolf Zucker © OTFW
    Adolf Zucker © OTFW

    Adolf Zucker © OTFW

Adolf Zucker ist am 29. Dezember 1868 in Jaratschewo/Jarotschin (Jaraczewo) im Bezirk Posen (Poznan) geboren. Im Volkszählungsregister 1939 war er als „ledig“ unter der Adresse Fasanenstraße 60 eingetragen. Bis 1932 stand ein Mann namens Adolf Zucker in der Nassauischen Straße 20 als Fabrikbesitzer im Adressbuch, danach nicht mehr. In welchem Gewerbe er tätig war, ist unbekannt. Wann und warum er aus Polen nach Berlin gekommen war, ist auch nicht mehr herauszufinden.<br />
Deportiert wurde Adolf Zucker am 20. August 1942 mit 100 Menschen, von denen nur einer überlebte, vom Anhalter Bahnhof nach Theresienstadt. Dort ist er am 16. September 1942 ermordet worden. Im Totenschein http://www.holocaust.cz/de/datenba… stand die übliche Todesursache: „Darmkatarrh“.<br />

Adolf Zucker ist am 29. Dezember 1868 in Jaratschewo/Jarotschin (Jaraczewo) im Bezirk Posen (Poznan) geboren. Im Volkszählungsregister 1939 war er als „ledig“ unter der Adresse Fasanenstraße 60 eingetragen. Bis 1932 stand ein Mann namens Adolf Zucker in der Nassauischen Straße 20 als Fabrikbesitzer im Adressbuch, danach nicht mehr. In welchem Gewerbe er tätig war, ist unbekannt. Wann und warum er aus Polen nach Berlin gekommen war, ist auch nicht mehr herauszufinden.
Deportiert wurde Adolf Zucker am 20. August 1942 mit 100 Menschen, von denen nur einer überlebte, vom Anhalter Bahnhof nach Theresienstadt. Dort ist er am 16. September 1942 ermordet worden. Im Totenschein http://www.holocaust.cz/de/datenba… stand die übliche Todesursache: „Darmkatarrh“.