Else Arian geb. Ehrenhaus

Verlegeort
Gutachstr. 14
Bezirk/Ortsteil
Waidmannslust
Verlegedatum
27. März 2010
Geboren
06. Juni 1882
Deportation
am 19. Oktober 1942 nach Riga
Ermordet
22. Oktober 1942 in Riga
  • Stolperstein für Else Arian.
    Stolperstein für Else Arian. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Else Arian. Foto: OTFW.

Else Arian, geb. Ehrenhaus, kam am 6. Juni 1882 im schlesischen Oberglogau (heute: Głogówek/Polen) zur Welt. Ihre Mutter, die Hausfrau Marie Ehrenhaus, geb. Sachs, stammte aus Guben.<br />
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Else hatte noch drei Geschwister: eine Schwester, Meta, die ebenfalls in Guben wohnte und im Warschauer Ghetto ums Leben gekommen ist. Die beiden Brüder Ernst und Georg konnten nach Shanghai auswandern.<br />
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Else Arian war verheiratet mit dem Apotheker Siegfried Arian, der die Löwen-Drogerie in der Ernststraße 25 betrieb, nach einer Umnummerierung ab 1932 die Hausnummer 59. Ihre gemeinsame Wohnung befand sich in der Gutachstraße 14. Es ist nicht bekannt, ob die beiden Kinder hatten.<br />
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Vor ihrer Deportation waren Else und Siegfried Arian in ein sogenanntes Judenhaus in der Elberfelder Straße 25 in Berlin-Moabit eingewiesen worden. Beide wurden mit dem „21. Osttransport“ vom 19. Oktober 1942 mit 957 weiteren Berliner Juden nach Riga deportiert.<br />
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Else und Siegfried Arian wurden unmittelbar nach der Ankunft am 22. Oktober 1942 in den umliegenden Wäldern von Riga ermordet.

Else Arian, geb. Ehrenhaus, kam am 6. Juni 1882 im schlesischen Oberglogau (heute: Głogówek/Polen) zur Welt. Ihre Mutter, die Hausfrau Marie Ehrenhaus, geb. Sachs, stammte aus Guben.

Else hatte noch drei Geschwister: eine Schwester, Meta, die ebenfalls in Guben wohnte und im Warschauer Ghetto ums Leben gekommen ist. Die beiden Brüder Ernst und Georg konnten nach Shanghai auswandern.

Else Arian war verheiratet mit dem Apotheker Siegfried Arian, der die Löwen-Drogerie in der Ernststraße 25 betrieb, nach einer Umnummerierung ab 1932 die Hausnummer 59. Ihre gemeinsame Wohnung befand sich in der Gutachstraße 14. Es ist nicht bekannt, ob die beiden Kinder hatten.

Vor ihrer Deportation waren Else und Siegfried Arian in ein sogenanntes Judenhaus in der Elberfelder Straße 25 in Berlin-Moabit eingewiesen worden. Beide wurden mit dem „21. Osttransport“ vom 19. Oktober 1942 mit 957 weiteren Berliner Juden nach Riga deportiert.

Else und Siegfried Arian wurden unmittelbar nach der Ankunft am 22. Oktober 1942 in den umliegenden Wäldern von Riga ermordet.