Elsbeth Herz geb. Linde

Verlegeort
Hans-Böhm-Zeile 49
Historischer Name
Andreezeile 85
Bezirk/Ortsteil
Zehlendorf
Verlegedatum
13. November 2014
Geboren
10. August 1875
Deportation
am 17. August 1942 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 19. September 1942 nach Treblinka
Ermordet
in Treblinka
  • Stolperstein von Elsbeth Herz

    Stolperstein von Elsbeth Herz

Elsbeth Grete Linde kam am 10. August 1875 in Berlin als Tochter des Kaufmanns Eduard Hermann Linde und seiner Frau Jenny geborene Saalfeld zur Welt. Sie hatte zwei Schwestern: Olga und Bianca. <br />
1897 heiratete sie den Holzhändler Joseph Herz. Die Söhne wurden geboren: am 12. Dezember 1897 Rudolf und am 12. Januar 1899 Edgar. <br />
Die Familie lebte bis Anfang der 1930er Jahre in Charlottenburg in der Leibnizstraße und zog dann nach Zehlendorf in die Sachtlebenstraße 1, die später in Andréezeile 85 umbenannt wurde und heute Hans-Böhm-Zeile heißt. Beiden Söhnen glückte die Ausreise, Edgar gelangte nach Kalifornien und Rudolf nach England. <br />
Obwohl Joseph Herz Eigentümer des Hauses war, musste die Familie Anfang 1939 in die Berlepschstraße 4 ziehen, in der mehrere Jüdinnen und Juden wohnten. Später kam es noch zu einem Zwangsumzug nach Halensee in die Hektorstraße 3, aus der Elsbeth und Joseph Herz am 17. August 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden. <br />
Am 19. September 1942 kamen sie in einen Transport, der in das Vernichtungslager Treblinka führte, wo sie vermutlich sofort ermordet wurden.

Elsbeth Grete Linde kam am 10. August 1875 in Berlin als Tochter des Kaufmanns Eduard Hermann Linde und seiner Frau Jenny geborene Saalfeld zur Welt. Sie hatte zwei Schwestern: Olga und Bianca.
1897 heiratete sie den Holzhändler Joseph Herz. Die Söhne wurden geboren: am 12. Dezember 1897 Rudolf und am 12. Januar 1899 Edgar.
Die Familie lebte bis Anfang der 1930er Jahre in Charlottenburg in der Leibnizstraße und zog dann nach Zehlendorf in die Sachtlebenstraße 1, die später in Andréezeile 85 umbenannt wurde und heute Hans-Böhm-Zeile heißt. Beiden Söhnen glückte die Ausreise, Edgar gelangte nach Kalifornien und Rudolf nach England.
Obwohl Joseph Herz Eigentümer des Hauses war, musste die Familie Anfang 1939 in die Berlepschstraße 4 ziehen, in der mehrere Jüdinnen und Juden wohnten. Später kam es noch zu einem Zwangsumzug nach Halensee in die Hektorstraße 3, aus der Elsbeth und Joseph Herz am 17. August 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden.
Am 19. September 1942 kamen sie in einen Transport, der in das Vernichtungslager Treblinka führte, wo sie vermutlich sofort ermordet wurden.