Amalie Fischl geb. Rosenstein

Verlegeort
Hertwigswalder Steig 8
Bezirk/Ortsteil
Kaulsdorf
Verlegedatum
25. Oktober 2010
Geboren
22. September 1913
Deportation
am 04. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein für Amalie Fischl.
    Stolperstein für Amalie Fischl. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Amalie Fischl. Foto: OTFW.

Amalie Fischl wurde am 22. September 1913 als Amalie Rosenstein in Bochum geboren. Ihre Eltern Louis und Henriette (geborene Nawratzki) waren beide jüdischen Glaubens.<br />
Bisher ist nicht bekannt, wann und unter welchen Umständen Amalie nach Berlin gekommen ist.<br />
<br />
Im Alter von 27 Jahren heiratete sie im November 1940 in Berlin-Mahlsdorf den technischen Arbeiter Emil Fischl. Zum Zeitpunkt der Eheschließung wohnte sie in Berlin-Mitte in der Linienstraße 3. Im April des folgenden Jahres brachte sie ihr einziges Kind zur Welt.<br />
Ihr Sohn Jona wurde im Jüdischen Krankenhaus in der Schulstraße (heute: Heinz-Galinski-Straße) in Berlin-Gesundbrunnen geboren. Die junge Familie zog nach Kaulsdorf in den Hertwigswalder Steig 8.<br />
<br />
Von dort wurde Amalie Fischl zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem knapp zweijährigen Sohn am 4. März 1943 mit dem 34. Osttransport nach Auschwitz deportiert.<br />
<br />
Ihre Mutter, die ebenfalls in Berlin lebte, wurde bereits im März 1942 nach Piaski im Generalgouvernement deportiert. Das Ghetto Piaski war zu diesem Zeitpunkt eine Zwischenstation auf dem Weg in das Vernichtungslager Belzec.<br />
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Auch wenn kein Todesdatum von Amalie Fischl bekannt ist, ist davon auszugehen, dass sie unmittelbar nach der Ankunft in Auschwitz zusammen mit ihrem Sohn in den Gaskammern ermordet wurde.<br />
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Amalie Fischl wurde am 22. September 1913 als Amalie Rosenstein in Bochum geboren. Ihre Eltern Louis und Henriette (geborene Nawratzki) waren beide jüdischen Glaubens.
Bisher ist nicht bekannt, wann und unter welchen Umständen Amalie nach Berlin gekommen ist.

Im Alter von 27 Jahren heiratete sie im November 1940 in Berlin-Mahlsdorf den technischen Arbeiter Emil Fischl. Zum Zeitpunkt der Eheschließung wohnte sie in Berlin-Mitte in der Linienstraße 3. Im April des folgenden Jahres brachte sie ihr einziges Kind zur Welt.
Ihr Sohn Jona wurde im Jüdischen Krankenhaus in der Schulstraße (heute: Heinz-Galinski-Straße) in Berlin-Gesundbrunnen geboren. Die junge Familie zog nach Kaulsdorf in den Hertwigswalder Steig 8.

Von dort wurde Amalie Fischl zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem knapp zweijährigen Sohn am 4. März 1943 mit dem 34. Osttransport nach Auschwitz deportiert.

Ihre Mutter, die ebenfalls in Berlin lebte, wurde bereits im März 1942 nach Piaski im Generalgouvernement deportiert. Das Ghetto Piaski war zu diesem Zeitpunkt eine Zwischenstation auf dem Weg in das Vernichtungslager Belzec.

Auch wenn kein Todesdatum von Amalie Fischl bekannt ist, ist davon auszugehen, dass sie unmittelbar nach der Ankunft in Auschwitz zusammen mit ihrem Sohn in den Gaskammern ermordet wurde.