Edith Nathan

Verlegeort
Hugo-Vogel-Straße 38 -42
Bezirk/Ortsteil
Wannsee
Verlegedatum
12. September 2007
Geboren
23. Februar 1884
Deportation
am 12. Januar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein von Edith Nathan
    Stolperstein von Edith Nathan

    Stolperstein von Edith Nathan

  • Stolperstein für Edith Nathan.
    Stolperstein für Edith Nathan. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Edith Nathan. Foto: OTFW.

Edith Nathan kam am 23. Februar 1884 in Thorn als Tochter des Apothekenbesitzers Julius Nathan und seiner Frau Natalia geborene Herrnberg zur Welt. Sie war die älteste von drei Schwestern, nach ihr kam Käthe (1885) und dann Olga (1887). Die Schwestern blieben ledig und von 1930 bis 1938 wohnten Edith und Käthe zusammen in Berlin-Steglitz, Wilseder Straße 11. Ihre Schwester Olga wohnte in der Blankenbergstraße 3. <br />
Dann mussten Edith und Käthe ausziehen und zwar nach Wannsee in die Hugo-Vogel-Straße 38–42, auch Olga zog mit ein. Der Eigentümer des Hauses war Rechtsanwalt Dr. Hans Fritz Abraham, der in die USA geflohen war. Die Schwestern wurden vermutlich deswegen dort eingewiesen. Sie mussten jedoch noch einmal umziehen, Edith und Käthe in die Knesebeckstraße 28 bei Freundlich, Olga zog zu Friedrich Nathan, einem Anzeigenleiter in der Emser Straße 19–20. <br />
Edith und Käthe Nathan wurden am 12. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert, ihre Schwester Olga einen Tag später, am 13. Januar 1942, nach Riga.

Edith Nathan kam am 23. Februar 1884 in Thorn als Tochter des Apothekenbesitzers Julius Nathan und seiner Frau Natalia geborene Herrnberg zur Welt. Sie war die älteste von drei Schwestern, nach ihr kam Käthe (1885) und dann Olga (1887). Die Schwestern blieben ledig und von 1930 bis 1938 wohnten Edith und Käthe zusammen in Berlin-Steglitz, Wilseder Straße 11. Ihre Schwester Olga wohnte in der Blankenbergstraße 3.
Dann mussten Edith und Käthe ausziehen und zwar nach Wannsee in die Hugo-Vogel-Straße 38–42, auch Olga zog mit ein. Der Eigentümer des Hauses war Rechtsanwalt Dr. Hans Fritz Abraham, der in die USA geflohen war. Die Schwestern wurden vermutlich deswegen dort eingewiesen. Sie mussten jedoch noch einmal umziehen, Edith und Käthe in die Knesebeckstraße 28 bei Freundlich, Olga zog zu Friedrich Nathan, einem Anzeigenleiter in der Emser Straße 19–20.
Edith und Käthe Nathan wurden am 12. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert, ihre Schwester Olga einen Tag später, am 13. Januar 1942, nach Riga.