Klara Rawack geb. Saloschin

Verlegeort
Ihnestraße 47
Bezirk/Ortsteil
Dahlem
Geboren
20. April 1883
Deportation
am 18. Oktober 1941 nach Łódź / Litzmannstadt
Tot
in Łódź / Litzmannstadt
  • Stolperstein von Klara Rawack
    Stolperstein von Klara Rawack

    Stolperstein von Klara Rawack

  • Stolperstein für Klara Rawack.
    Stolperstein für Klara Rawack. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Klara Rawack. Foto: OTFW.

Klara Saloschin kam am 20. April 1883 in Lissa/Posen in einer jüdischen Familie zur Welt.<br />
Sie zog nach Berlin und heiratete Richard Rawack, der am 5. Oktober 1875 in Berlin geboren war. Ihr Mann war Kaufmann und wurde später Bücherrevisor. <br />
Das Paar hatte vermutlich keine Kinder. <br />
Zunächst lebten sie in der Lothringerstraße, dann in der Bozener Straße 28 und schließlich in der Ihnestraße 47 im eigenen Haus. Ihrem Mann gehörte noch ein Grundstück in der Boddinstraße 12. Das Paar musste nach 1939 ausziehen und als Untermieter in die Bleibtreustraße 37 zu Hirschlaff ziehen. <br />
Von dort wurden sie mit dem ersten Transport von Berlin am 18. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Sie wohnten dort in der Hohensteinstraße 37.<br />
Am 5. April 1942 erhielt Klara Rawack die Genehmigung einen Ausnahmebrief zu schreiben, das war ihr letztes Lebenszeichen. Am 26. April 1942 starb ihr Mann an den erbärmlichen Verhältnissen im Ghetto. <br />
Klara Rawack wurde am 15. Mai 1942 nach Kulmhof deportiert und am selben Tag ermordet.

Klara Saloschin kam am 20. April 1883 in Lissa/Posen in einer jüdischen Familie zur Welt.
Sie zog nach Berlin und heiratete Richard Rawack, der am 5. Oktober 1875 in Berlin geboren war. Ihr Mann war Kaufmann und wurde später Bücherrevisor.
Das Paar hatte vermutlich keine Kinder.
Zunächst lebten sie in der Lothringerstraße, dann in der Bozener Straße 28 und schließlich in der Ihnestraße 47 im eigenen Haus. Ihrem Mann gehörte noch ein Grundstück in der Boddinstraße 12. Das Paar musste nach 1939 ausziehen und als Untermieter in die Bleibtreustraße 37 zu Hirschlaff ziehen.
Von dort wurden sie mit dem ersten Transport von Berlin am 18. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Sie wohnten dort in der Hohensteinstraße 37.
Am 5. April 1942 erhielt Klara Rawack die Genehmigung einen Ausnahmebrief zu schreiben, das war ihr letztes Lebenszeichen. Am 26. April 1942 starb ihr Mann an den erbärmlichen Verhältnissen im Ghetto.
Klara Rawack wurde am 15. Mai 1942 nach Kulmhof deportiert und am selben Tag ermordet.