Charlotte Ritter

Verlegeort
Kantstraße 149
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
27. März 2015
Geboren
22. Juli 1904
Beruf
Schneiderin
Flucht in den Tod
14. Dezember 1942 in Berlin
  • Stolperstein für Charlotte Ritter; Foto: H.-J.Hupka 2015
    Stolperstein für Charlotte Ritter; Foto: H.-J.Hupka 2015

    Stolperstein für Charlotte Ritter; Foto: H.-J.Hupka 2015

Charlotte Ritter, geboren am 22. Juli 1904, war eine der drei Töchter von Max und Franziska Ritter. Ihr Vater, Bürovorsteher der Jüdischen Kultusgemeinde, starb, als sie 13 Jahre alt war. Wie ihre Mutter war sie Schneiderin. Zuletzt wurde sie als Zwangsarbeiterin bei Siemens eingesetzt. Die Mutter wurde am 3. Oktober 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und kam zehn Tage später dort ums Leben. <br />
Einen Tag nach dem Tod der Mutter, am 14. Oktober 1942, nahm Charlotte Ritter eine Überdosis Veronal und starb in der elterlichen Wohnung.<br />

Charlotte Ritter, geboren am 22. Juli 1904, war eine der drei Töchter von Max und Franziska Ritter. Ihr Vater, Bürovorsteher der Jüdischen Kultusgemeinde, starb, als sie 13 Jahre alt war. Wie ihre Mutter war sie Schneiderin. Zuletzt wurde sie als Zwangsarbeiterin bei Siemens eingesetzt. Die Mutter wurde am 3. Oktober 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und kam zehn Tage später dort ums Leben.
Einen Tag nach dem Tod der Mutter, am 14. Oktober 1942, nahm Charlotte Ritter eine Überdosis Veronal und starb in der elterlichen Wohnung.