- Verlegeort
- Käthe Niederkirchner-Straße 7
- Historischer Name
- Lippehner Straße 7
- Bezirk/Ortsteil
- Prenzlauer Berg
- Verlegedatum
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11. Mai 2025
- Geboren
- 13. Juni 1866 in New York
- Deportation
- am 04. November 1942 von Berlin in das Ghetto Theresienstadt
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Ermordet
- 05. Dezember 1942 im Ghetto Theresienstadt
Betty Gottfeldt
Bettys Vater Adolf Gottfeldt und ihre Mutter Rosalie Gottfeldt verließen Konitz (poln. Chojnice)/Westpreußen mit drei Kindern und fuhren am 15. Juni 1864 mit dem Schiff „Elbe“ von Hamburg nach New York, mit Emma, Jenny und dem 5 Monate alten Walter.
In New York wurde am 13. Juni 1866 Rebecca (Betty) geboren und vor 1870 Sarah.
Die Volkszählung in New York 1870 verzeichnete die Familie mit ihren fünf Kindern. Ihr Wohnort wurde mit Brooklyn Ward 16, Kings angegeben. Ad’s (Adolf) Berufsbezeichnung „Segar Maker“ könnte Zigarrenmacher/Frischmacher heißen.
Wann Betty und ihre Eltern aus den USA zurück nach Deutschland kamen und nach Berent zogen, ist nicht bekannt.
Ihr Bruder Walter zog nach Berlin.
Bettys Schwester Jenny heiratete und blieb wahrscheinlich in den USA.
Am 16. April 1899 wurde Betty als Passagierin des Schiffes Palatia von Hamburg nach New York genannt. Als ihr Wohnort wurde Berent/Westpreußen angegeben. Dort wohnten auch ihre Eltern.
Das Datum ihrer Rückkehr von New York nach Berlin ist nicht bekannt.
Da die Frau ihres Bruders Walter, Rosa Gottfeldt, 1914 starb, kümmerte sie sich möglicherweise um die erst 6-jährige Hertha und den 16-jährigen Harry.
Betty blieb ledig und wohnte bis zur Deportation bei ihrem Bruder in der Lippehner Straße 7,1. Stock, links.
Am 3. Oktober 1942 wurden Betty und Walter Gottfeldt vom Deutschen Reich aufgefordert, die Aufstellung über ihr Vermögen abzugeben.
Bettys Auflistung enthielt diverse Kleidung.
Am 4. November 1942 wurden Betty und ihr Bruder Walter nach Theresienstadt (Ghetto) gebracht. Betty wurde am 5. Dezember 1942 ermordet, Walter bereits am 15. November 1942.
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