Dagmar Philipp geb. Neumann

Verlegeort
Käthe- Niederkirchner-Straße 7
Historischer Name
Lippehner Straße 7
Bezirk/Ortsteil
Prenzlauer Berg
Verlegedatum
11. Mai 2025
Geboren
25. Juli 1923 in Berlin
Zwangsarbeit
Zwangsarbeiterin (Firma Ehrich & Graetz)
Deportation
am 03. März 1943 von Berlin in das KZ Auschwitz
Ermordet
im KZ Auschwitz
Biografie

Dagmar Philipp, geb. Neumann

Dagmar wurde am 25. Juli 1923 in einer jüdischen Familie in Berlin geboren.  Ihre Eltern waren der Bücherrevisor Siegfried Neumann und Therese Neumann, geb. Wolff. 

Dagmar heiratete am 23. Dezember 1940. Ihre Adresse am 17. Mai 1939 war die Hohenzollernstraße 5 in Hermsdorf/Reinickendorf.

Ihr bekanntes Aufenthaltsdatum vor dem 3. März 1943 war die Lippehner Str. 7. Warum und wann Dagmar allein zurück zu ihren Eltern in die Lippehner Str. 7 zog, ist nicht bekannt. 

Sie arbeitete zwischen 1941 und 1943 bei der Firma Ehrich & Graetz in Treptow, das war vermutlich Zwangsarbeit. Bis zu ihrer Deportation wohnte sie in der Lippehner Straße 7.

Dagmar wurde zusammen mit ihrer Mutter am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport nach Auschwitz deportiert und mit dem 8. Mai 1945 für Tod erklärt.

Ihr Vater Siegfried Neumann starb am 9. April 1943 in seiner Wohnung in der Lippehner Str. 7, fünf Wochen nachdem seine Frau und seine Tochter deportiert worden waren.  Als Todesursache wurden Herz- und Nierenleiden und Herzlähmung genannt.