Jakob Wolff

Verlegeort
Käthe-Niederkirchner-Straße 7
Historischer Name
Lippehner Straße 7
Bezirk/Ortsteil
Prenzlauer Berg
Verlegedatum
11. Mai 2025
Geboren
08. November 1881 in Gromaden (Polen) / Gromadno
Beruf
Kaufmann
Tot
06. April 1940 in Berlin
Biografie

Jakob Wolff

Jakob wurde am  8. November 1881 in einer jüdischen Familie in Gromadno (Gromaden/Polen) geboren. Sein Vater war Vater Wilhelm Wolff, die Mutter Marie Wolff, geb. Wolff.

Jakob begann seine berufliche Laufbahn als Handlungsgehilfe, bevor er ein Kaufmann wurde.

Am 4. März 1904 heiratete er Magda Meta Schlochauer, aus Wartenberg, Kreis Allenstein. Sie war am 8. September 1883 geboren worden. 

Ihre gemeinsame Wohnung war in der Alexanderstr. 30 in Berlin.

Am 16. Juli 1904 wurde ihre Tochter Elwira geboren.

Magda Meta Wolff starb am 17. Februar 1905, sie wurde nur 21 Jahre alt.

Zwei Jahre später, am 9. Februar 1907, heiratete Jakob die Hutgeschäftinhaberin Fanny Rosenberg, geboren am 31. Juli 1882 in Stolp/Pommern. Ihre Eltern waren Wilhelm und Luise Rosenberg. Ihre erste Wohnung war in der Winsstr. 5.

Am 22. Januar 1908 wurde ihr Sohn Rudi Wilhelm geboren am, sie wohnten zu dieser Zeit in der Immanuelkirchstr. 27.

Rudi heiratet am 16. März 1934 Ruth Gerta Altmann. Sie bekamen am 23. Februar 1939 eine Tochter.

Rudi starb am  6. Februar 1943 in Wilmersdorf.

Als Jakobs drittes Kind wurde am 31. Dezember 1910 Tochter Marga geboren und das vierte Kind war Tochter Gerda, sie wurde am 17. Juni 1913 geboren. 

1928 war ihre Adresse die Greifswalder Str. 221/223.

Ab 30. April 1939 galt das Gesetz über Mietverhältnisse mit Juden.  Daraus ergab sich vermutlich der Umzug zur Verwandtschaft (zu Therese Neumann, geb. Wolff) in die Lippehner Str. 7.

Es ist davon auszugehen, dass die Lippehner Str. 7 der letzte selbstgewählte Wohnort war. Das gilt auch für die schon erwachsenen Töchter, die zuletzt bei der Mutter wohnten. 

Jakob starb am 6. April 1940 im Jüdischen Krankenhaus an Herzmuskelschwäche und Lungenentzündung.

Sein letzter Wohnort war die in der Lippehner Straße 7. 

Nach Jakobs Tod erhielten Fanny und ihre Töchter Zwangseinweisungen.