Franz Klühs

Verlegeort
Kleineweg 77
Bezirk/Ortsteil
Tempelhof
Verlegedatum
06. März 2009
Geboren
05. Mai 1877
Beruf
Schriftsetzer und Chefredakteur
Inhaftiert (t.b.d.)
20. Juni 1934 10. Juni 1936 im KZ Columbiahaus, Berlin-Tempelhof
Verstorben an den Folgen von Haft und Folter
07. Januar 1938 in Berlin
  • Franz Klühs. Copyright: Fritz Neubecker
    Franz Klühs. Copyright: Fritz Neubecker

    Franz Klühs. Copyright: Fritz Neubecker

  • Stolperstein für Franz Klühs. Copyright: MTS
    Stolperstein für Franz Klühs. Copyright: MTS

    Stolperstein für Franz Klühs. Copyright: MTS

Geboren als Sohn eines Landbriefträgers, lernt Setzer und wird Mitglied der SPD. Seit 1900 Redakteur der ”Volkswacht” in Breslau, von 1907 bis 1920 Redakteur an der ,Volksstimme' in Magdeburg. Von 1920 bis 1933 Redakteur bzw. stellvertretender Chefredakteur des Vorwärts. Nach 1933 Mitglied der illegalen Berliner Leitung der SPD Berlin, hält er Verbindg. zum Prager Exil-Vorstand der SPD. Er wird festgenommen und zusammen mit anderen Sozialdemokraten angeklagt und vom vom Reichsgericht in Leipzig im Juni 1934 zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Im Sommer 1936 entlassen, stirbt Franz Klühs Anfang Januar 1937 an den Haftfolgen.

Geboren als Sohn eines Landbriefträgers, lernt Setzer und wird Mitglied der SPD. Seit 1900 Redakteur der ”Volkswacht” in Breslau, von 1907 bis 1920 Redakteur an der ,Volksstimme' in Magdeburg. Von 1920 bis 1933 Redakteur bzw. stellvertretender Chefredakteur des Vorwärts. Nach 1933 Mitglied der illegalen Berliner Leitung der SPD Berlin, hält er Verbindg. zum Prager Exil-Vorstand der SPD. Er wird festgenommen und zusammen mit anderen Sozialdemokraten angeklagt und vom vom Reichsgericht in Leipzig im Juni 1934 zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Im Sommer 1936 entlassen, stirbt Franz Klühs Anfang Januar 1937 an den Haftfolgen.