Bertha Edelstein geb. Gutwachs

Verlegeort
Oranienstr. 198
Bezirk/Ortsteil
Kreuzberg
Geboren
07. August 1900
Deportation
am 03. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein für Bertha Edelstein.
    Stolperstein für Bertha Edelstein. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Bertha Edelstein. Foto: OTFW.

Bertha Edelstein, geb. Gutwachs, wurde am 7. August 1900 in Ryki (damals: Russisches Reich, heute: Polen) geboren. Wie auch ihr späterer Ehemann, Abraham Edelstein, war sie gläubige Jüdin. Wann und wo sie den aus Warschau stammenden Abraham Edelstein – von Beruf Schuhmacher – kennenlernte, ist nicht bekannt. 1919 brachte Bertha Edelstein die erste gemeinsame Tochter Rosa zur Welt. Zu diesem Zeitpunkt lebte die junge Familie in Warschau. Das zweite Kind, Benno, wurde 1921 in Osterode im Harz geboren. Kurz nach Bennos Geburt wechselten die Edelsteins erneut den Wohnort und siedelten nach Berlin über. Dort bekamen sie zwei weitere Kinder, Günther (geb. am 3. Juni 1926) und Erna (geb. am 7. März 1935). <br />
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Ab 1938 teilte sich Bertha Edelstein mit ihrem Mann sowie ihren beiden jüngsten Kindern eine 1 ½ Zimmer-Wohnung in der Kreuzberger Oranienstraße 198 im 3. Stock des Hinterhauses. Abraham Edelstein und Sohn Günther mussten Zwangsarbeit leisten. Berthas älteren Kindern, Rosa und Benno, war zu diesem Zeitpunkt bereits die Emigration gelungen. So entgingen sie der nationalsozialistischen Verfolgung.<br />
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Gemeinsam mit ihrem Ehemann Abraham und der erst siebenjährigen Tochter Erna wurde Bertha Edelstein am 3. März 1943 im Zuge der „Fabrikaktion“ mit dem 33. „Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Berthas Sohn Günther war bereits einen Tag zuvor mit dem 32. „Osttransport“ dorthin verschleppt worden. Keines der deportierten Mitglieder der Familie Edelstein überlebte das Vernichtungslager. Das genaue Todesdatum Bertha Edelsteins ist unbekannt.

Bertha Edelstein, geb. Gutwachs, wurde am 7. August 1900 in Ryki (damals: Russisches Reich, heute: Polen) geboren. Wie auch ihr späterer Ehemann, Abraham Edelstein, war sie gläubige Jüdin. Wann und wo sie den aus Warschau stammenden Abraham Edelstein – von Beruf Schuhmacher – kennenlernte, ist nicht bekannt. 1919 brachte Bertha Edelstein die erste gemeinsame Tochter Rosa zur Welt. Zu diesem Zeitpunkt lebte die junge Familie in Warschau. Das zweite Kind, Benno, wurde 1921 in Osterode im Harz geboren. Kurz nach Bennos Geburt wechselten die Edelsteins erneut den Wohnort und siedelten nach Berlin über. Dort bekamen sie zwei weitere Kinder, Günther (geb. am 3. Juni 1926) und Erna (geb. am 7. März 1935).

Ab 1938 teilte sich Bertha Edelstein mit ihrem Mann sowie ihren beiden jüngsten Kindern eine 1 ½ Zimmer-Wohnung in der Kreuzberger Oranienstraße 198 im 3. Stock des Hinterhauses. Abraham Edelstein und Sohn Günther mussten Zwangsarbeit leisten. Berthas älteren Kindern, Rosa und Benno, war zu diesem Zeitpunkt bereits die Emigration gelungen. So entgingen sie der nationalsozialistischen Verfolgung.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Abraham und der erst siebenjährigen Tochter Erna wurde Bertha Edelstein am 3. März 1943 im Zuge der „Fabrikaktion“ mit dem 33. „Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Berthas Sohn Günther war bereits einen Tag zuvor mit dem 32. „Osttransport“ dorthin verschleppt worden. Keines der deportierten Mitglieder der Familie Edelstein überlebte das Vernichtungslager. Das genaue Todesdatum Bertha Edelsteins ist unbekannt.