Samuel Tauer

Verlegeort
Regensburger Straße 10
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
10. Oktober 2017
Geboren
14. Juni 1886
Beruf
Diplom-Ingenieur
Deportation
am 25. Januar 1942 nach Riga
Ermordet
1942 in Riga-Skirotava
  • Stolperstein Samuel Tauer © Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Samuel Tauer © Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Samuel Tauer © Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Samuel Tauer wurde am 14. Juni 1886 in Krementschug (heute in der Ukraine) geboren. Er war Diplom-Ingenieur und verheiratet mit Marie Rosenkranz, geboren am 28. November 1890. Sie verstarb am 20. November 1931 und wurde am 23. November 1931 auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee beigesetzt. Das Ehepaar wohnte in der Weimarischen Str. 28 in Wilmersdorf. Nach Meldeunterlagen ist Samuel Tauer nach dem Tod seiner Frau noch in die Livländische Straße 9a gezogen, die in der gleichen Gegend in Wilmersdorf lag, bevor er später in die Regensburger Str. 10 zog.<br />
Kurz vor seiner Deportation musste er auch diese Wohnung verlassen. Er wurde zur Untermiete bei Kohn in der Regensburger Straße 27 zwangseingewiesen, bevor er am 25. Januar 1942 nach Riga deportiert und dort ermordet wurde. Der „10. Osttransport“ fuhr vom Bahnhof Berlin-Grunewald in gedeckten Güterwagen ab. Die Insassen waren vollkommen ungeschützt der eisigen Kälte ausgesetzt. Bei Ankunft in Riga waren bereits viele Menschen erfroren, andere durch die Kälte stark geistig verwirrt. Sie wurden sogleich beim Ausladen in Riga-Skirotava erschossen.<br />

Samuel Tauer wurde am 14. Juni 1886 in Krementschug (heute in der Ukraine) geboren. Er war Diplom-Ingenieur und verheiratet mit Marie Rosenkranz, geboren am 28. November 1890. Sie verstarb am 20. November 1931 und wurde am 23. November 1931 auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee beigesetzt. Das Ehepaar wohnte in der Weimarischen Str. 28 in Wilmersdorf. Nach Meldeunterlagen ist Samuel Tauer nach dem Tod seiner Frau noch in die Livländische Straße 9a gezogen, die in der gleichen Gegend in Wilmersdorf lag, bevor er später in die Regensburger Str. 10 zog.
Kurz vor seiner Deportation musste er auch diese Wohnung verlassen. Er wurde zur Untermiete bei Kohn in der Regensburger Straße 27 zwangseingewiesen, bevor er am 25. Januar 1942 nach Riga deportiert und dort ermordet wurde. Der „10. Osttransport“ fuhr vom Bahnhof Berlin-Grunewald in gedeckten Güterwagen ab. Die Insassen waren vollkommen ungeschützt der eisigen Kälte ausgesetzt. Bei Ankunft in Riga waren bereits viele Menschen erfroren, andere durch die Kälte stark geistig verwirrt. Sie wurden sogleich beim Ausladen in Riga-Skirotava erschossen.