Heinrich Werner

Verlegeort
Spenerstr. 25 A
Bezirk/Ortsteil
Moabit
Verlegedatum
2008
Geboren
05. Mai 1906
Beruf
Studienrat
Verhaftet
08. Juli 1944 in Berlin
Hingerichtet
15. Januar 1945 in Brandenburg-Görden
  • Fotografie von Heinrich Werner
    Fotografie von Heinrich Werner © Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

    Fotografie von Heinrich Werner © Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

  • Stolperstein für Heinrich Werner.
    Stolperstein für Heinrich Werner. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Heinrich Werner. Foto: OTFW.

Heinrich Werner wurde in Lennep im Rheinland geboren. Er zog später nach Berlin. Heinrich Werner studierte Kunstgeschichte und war u.a. am Herder-Realgymnasium als Lehrer tätig; später wurde er Studienrat. 1940 wurde er zur Wehrmacht einberufen und bei der Nachrichtentruppe eingesetzt. Anfang 1944 wurde er im 0berkommando der Wehrmacht in der Dienststelle Wehrmachtpropaganda Sachbearbeiter für sowjetische Propaganda und die deutschen Gegenmaßnahmen. 1944 traf er sich mit seinen früheren Schülern, die ihn mit der Widerstandsgruppe um Anton Saefkow bekannt machten. Er informierte die Gruppe über Ereignisse an der Front und übergab ihnen dienstliche Unterlagen für die Widerstandsarbeit. Am 08.07.1944 wurde er verhaftet, am 18.09.1944 vom Volksberichtshof zum Tode verurteilt und am 15. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.

Heinrich Werner wurde in Lennep im Rheinland geboren. Er zog später nach Berlin. Heinrich Werner studierte Kunstgeschichte und war u.a. am Herder-Realgymnasium als Lehrer tätig; später wurde er Studienrat. 1940 wurde er zur Wehrmacht einberufen und bei der Nachrichtentruppe eingesetzt. Anfang 1944 wurde er im 0berkommando der Wehrmacht in der Dienststelle Wehrmachtpropaganda Sachbearbeiter für sowjetische Propaganda und die deutschen Gegenmaßnahmen. 1944 traf er sich mit seinen früheren Schülern, die ihn mit der Widerstandsgruppe um Anton Saefkow bekannt machten. Er informierte die Gruppe über Ereignisse an der Front und übergab ihnen dienstliche Unterlagen für die Widerstandsarbeit. Am 08.07.1944 wurde er verhaftet, am 18.09.1944 vom Volksberichtshof zum Tode verurteilt und am 15. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.