Editha Badasch geb. Schuber

Verlegeort
Thomasiusstraße 26
Bezirk/Ortsteil
Moabit
Verlegedatum
08. August 2014
Geboren
24. Dezember 1902
Deportation
am 01. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Max und Editha Badasch 1937 am Alten Krug in Dahlem

    Max und Editha Badasch 1937 am Alten Krug in Dahlem © Fay Badasch

  • Stolperstein Editha Badasch

    Stolperstein für Editha Badasch © OTFW

Editha Schuber wurde am 24. Dezember 1902 als Tochter des Kaufmanns Philipp Schuber und seiner Frau Johanna, geborene Wisch, in Berlin geboren. Philipp Schuber betrieb ein Lederwarengeschäft in der Kieler Straße 3 in Steglitz.<br />
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Am 14. April 1922 heiratete sie den Vertreter und Kaufmann für Sanitätsprodukte Max Badasch in Berlin-Steglitz.<br />
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Am 27. Februar 1924 wurde der Sohn Gerhard Manfred im Gräfin-Rittberg-Krankenhaus in Lichterfelde geboren. Die Familie Badasch lebte in der Flemmingstraße und der Arndtstraße in Steglitz.<br />
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1936 schickte das Ehepaar Badasch den Sohn Gerhard mit einem Kindertransport in die USA, wo er von einer Pflegefamilie in St. Louis aufgenommen wurde. Auch Edithas Eltern Philipp und Johanna Schuber sowie ihrem Bruder Siegbert Schuber gelang 1939 die Emigration. Sie gingen nach Südafrika.<br />
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Vom 10. Juni 1940 bis zum 27. Februar 1943 leistete Editha Badasch Zwangsarbeit im Wernerwerk der Firma Siemens.<br />
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Im Frühjahr 1942 zog sie mit ihrem Mann von der Rathstraße 46 (bis 1939 Arndtstraße) in Steglitz in die Thomasiusstraße 26 nach Moabit in eine sogenannte Judenwohnung. Von dort wurden beide im Februar 1943 in ein Sammellager gebracht, wohin ihnen am 28. Februar die amtliche Verfügung über die Einziehung des Vermögens überbracht wurde. Am 1.3.1943 wurden Editha und Max Badasch mit dem 31. Osttransport nach Auschwitz deportiert.

Editha Schuber wurde am 24. Dezember 1902 als Tochter des Kaufmanns Philipp Schuber und seiner Frau Johanna, geborene Wisch, in Berlin geboren. Philipp Schuber betrieb ein Lederwarengeschäft in der Kieler Straße 3 in Steglitz.

Am 14. April 1922 heiratete sie den Vertreter und Kaufmann für Sanitätsprodukte Max Badasch in Berlin-Steglitz.

Am 27. Februar 1924 wurde der Sohn Gerhard Manfred im Gräfin-Rittberg-Krankenhaus in Lichterfelde geboren. Die Familie Badasch lebte in der Flemmingstraße und der Arndtstraße in Steglitz.

1936 schickte das Ehepaar Badasch den Sohn Gerhard mit einem Kindertransport in die USA, wo er von einer Pflegefamilie in St. Louis aufgenommen wurde. Auch Edithas Eltern Philipp und Johanna Schuber sowie ihrem Bruder Siegbert Schuber gelang 1939 die Emigration. Sie gingen nach Südafrika.

Vom 10. Juni 1940 bis zum 27. Februar 1943 leistete Editha Badasch Zwangsarbeit im Wernerwerk der Firma Siemens.

Im Frühjahr 1942 zog sie mit ihrem Mann von der Rathstraße 46 (bis 1939 Arndtstraße) in Steglitz in die Thomasiusstraße 26 nach Moabit in eine sogenannte Judenwohnung. Von dort wurden beide im Februar 1943 in ein Sammellager gebracht, wohin ihnen am 28. Februar die amtliche Verfügung über die Einziehung des Vermögens überbracht wurde. Am 1.3.1943 wurden Editha und Max Badasch mit dem 31. Osttransport nach Auschwitz deportiert.