Simon Asch

Verlegeort
Thomasiusstraße 3
Bezirk/Ortsteil
Moabit
Verlegedatum
08. August 2014
Geboren
29. Dezember 1878
Beruf
Schneider
Zwangsarbeit
Arbeiter (Metallwarenfabrik Karl Berger, Dieffenbachstr., Berlin)
Deportation
am 26. September 1942 nach Raasiku bei Reval (Tallinn)
Ermordet
in Raasiku bei Reval (Tallinn)
  • Stolperstein für Simon Asch
    Stolperstein für Simon Asch © OTFW

    Stolperstein für Simon Asch © OTFW

Im Haus Thomasiusstraße 3 lebte seit den 30er Jahren Simon Asch mit seiner Ehefrau Marta und seinen Kindern Irma, Ellinor und Werner. Tochter Ellinor besuchte bis zur Schließung durch die Behörden die Schule Adass Jisroel im Hansaviertel. <br />
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Simons Sohn Werner arbeitete als Taxi-Chauffeur, bis man ihn als Juden 1936 entlassen hat. Etwa 1940 heiratete er Liselotte Fraenkel und zog mit ihr - gleich um die Ecke - in die Turmstraße 76, wo die beiden als Untermieter der Familie Berlinsky lebten. Auch Simons Tochter Irma heiratete und zog mit ihrem Mann, Walter Freundlich, ins Hansaviertel. <br />
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Simon Asch, der eigentlich Schneider war, musste als Jude Zwangsarbeit leisten, und zwar in der Metallwarenfabrik Karl Berger in der Kreuzberger Dieffenbachstraße. <br />
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Zu dieser Zeit kümmerte sich seine Frau Marta um deren Schwester Recha Caminer, die erblindet und bei den Aschs untergekommen war.<br />
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Sohn Werner Asch wurde mit seiner Frau bereits 1941 von der Turmstraße aus ins Ghetto nach Minsk deportiert, wo beide umgebracht wurden.<br />
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Zehn Monate später, im September 1942 wurde auch Simon Asch im Alter von 63 Jahren mit seiner Frau, seiner Tochter Ellinor und seiner Schwägerin Recha Caminer nach Raasiku in Estland deportiert und ermordet.<br />
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Simons Tochter Irma fand mit ihrem Mann ein halbes Jahr später in Auschwitz den Tod.

Im Haus Thomasiusstraße 3 lebte seit den 30er Jahren Simon Asch mit seiner Ehefrau Marta und seinen Kindern Irma, Ellinor und Werner. Tochter Ellinor besuchte bis zur Schließung durch die Behörden die Schule Adass Jisroel im Hansaviertel.

Simons Sohn Werner arbeitete als Taxi-Chauffeur, bis man ihn als Juden 1936 entlassen hat. Etwa 1940 heiratete er Liselotte Fraenkel und zog mit ihr - gleich um die Ecke - in die Turmstraße 76, wo die beiden als Untermieter der Familie Berlinsky lebten. Auch Simons Tochter Irma heiratete und zog mit ihrem Mann, Walter Freundlich, ins Hansaviertel.

Simon Asch, der eigentlich Schneider war, musste als Jude Zwangsarbeit leisten, und zwar in der Metallwarenfabrik Karl Berger in der Kreuzberger Dieffenbachstraße.

Zu dieser Zeit kümmerte sich seine Frau Marta um deren Schwester Recha Caminer, die erblindet und bei den Aschs untergekommen war.

Sohn Werner Asch wurde mit seiner Frau bereits 1941 von der Turmstraße aus ins Ghetto nach Minsk deportiert, wo beide umgebracht wurden.

Zehn Monate später, im September 1942 wurde auch Simon Asch im Alter von 63 Jahren mit seiner Frau, seiner Tochter Ellinor und seiner Schwägerin Recha Caminer nach Raasiku in Estland deportiert und ermordet.

Simons Tochter Irma fand mit ihrem Mann ein halbes Jahr später in Auschwitz den Tod.