Erna Schlesinger geb. Apolant

Verlegeort
Weichselstraße 52
Bezirk/Ortsteil
Neukölln
Verlegedatum
17. Oktober 2007
Geboren
03. Januar 1891
Deportation
am 12. Januar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
13. Januar 1943 in Auschwitz
  • Stolpersteine in der Weichselstraße 52. Foto: Ruben
    Stolpersteine in der Weichselstraße 52. Foto: Ruben

    Stolpersteine in der Weichselstraße 52. Foto: Ruben

Erna Schlesinger, geb. Apolant, war staatlich geprüfte Heilmasseurin. Sie lebte mit ihrem Ehemann Dagobert Schlesinger in der Weichselstraße 52 in Neukölln, dem letzten Wohn - und Arbeitsort des jüdischen Ehepaars.<br />
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Ihr Mann Dr. med. Dagobert Schlesinger war praktischer Arzt und Facharzt für Lungenkrankheiten. In der Weichselstraße 52 praktizierte Dr. Schlesinger bis zur Aberkennung seiner Approbation und seiner Zulassung als praktischer Arzt durch die Berliner Reichsärztekammer im September 1938. Nach dem Novemberpogrom am 9.11.1938 wurde er gezwungen, seine Praxis an einen willigen Parteigänger der Nazis abzugeben. Am 20.7. 1941 ging er in den Freitod.<br />
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Erna Schlesinger wurde anderthalb Jahre später, am 12.Januar 1943, mit dem 26. Transport vom Sammellager Große Hamburger Straße in das KZ Auschwitz deportiert und dort am 13. Januar 1943 von den Nazis ermordet.

Erna Schlesinger, geb. Apolant, war staatlich geprüfte Heilmasseurin. Sie lebte mit ihrem Ehemann Dagobert Schlesinger in der Weichselstraße 52 in Neukölln, dem letzten Wohn - und Arbeitsort des jüdischen Ehepaars.

Ihr Mann Dr. med. Dagobert Schlesinger war praktischer Arzt und Facharzt für Lungenkrankheiten. In der Weichselstraße 52 praktizierte Dr. Schlesinger bis zur Aberkennung seiner Approbation und seiner Zulassung als praktischer Arzt durch die Berliner Reichsärztekammer im September 1938. Nach dem Novemberpogrom am 9.11.1938 wurde er gezwungen, seine Praxis an einen willigen Parteigänger der Nazis abzugeben. Am 20.7. 1941 ging er in den Freitod.

Erna Schlesinger wurde anderthalb Jahre später, am 12.Januar 1943, mit dem 26. Transport vom Sammellager Große Hamburger Straße in das KZ Auschwitz deportiert und dort am 13. Januar 1943 von den Nazis ermordet.