Eleonore Baermann

Verlegeort
Wilhelmsaue 3
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
29. November 2005
Geboren
12. Juni 1906
Deportation
am 03. Februar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

Eleonore Baermann ist am 12. Juni 1906 in Teuchern (Provinz Sachsen) geboren. Eleonore Baermann hieß mit einem weiteren Vornamen Ruth und blieb unverheiratet. Mit dem Judentum war sie anscheinend nicht sehr verbunden. Sie ließ sich am 14. Mai 1939, drei Tage vor der Volkszählung am 17. Mai 1939, im Alter von 32 Jahren, evangelisch taufen. Das nützte ihr aber nichts, sie wurde, obwohl sie Untermieterin bei dem nicht jüdischen Otto Kürer (im Adressbuch war er als Großhändler für Schmieröl eingeschrieben, 1939 ist er gestorben) war, in die Landshuter Straße 3 umgesiedelt, musste sich dann wie viele zur Deportation vorgesehenen jüdischen Männer und Frauen im Sammellager Große Hamburger Straße 26 registrieren lassen und wurde schließlich am 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Eleonore Baermann ist am 12. Juni 1906 in Teuchern (Provinz Sachsen) geboren. Eleonore Baermann hieß mit einem weiteren Vornamen Ruth und blieb unverheiratet. Mit dem Judentum war sie anscheinend nicht sehr verbunden. Sie ließ sich am 14. Mai 1939, drei Tage vor der Volkszählung am 17. Mai 1939, im Alter von 32 Jahren, evangelisch taufen. Das nützte ihr aber nichts, sie wurde, obwohl sie Untermieterin bei dem nicht jüdischen Otto Kürer (im Adressbuch war er als Großhändler für Schmieröl eingeschrieben, 1939 ist er gestorben) war, in die Landshuter Straße 3 umgesiedelt, musste sich dann wie viele zur Deportation vorgesehenen jüdischen Männer und Frauen im Sammellager Große Hamburger Straße 26 registrieren lassen und wurde schließlich am 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.