Ruth Angelika Fernbach

Verlegeort
Wilhelmshöher Str. 24
Bezirk/Ortsteil
Schöneberg
Verlegedatum
06. Dezember 2019
Geboren
08. September 1889
Beruf
Musiklehrerin
Deportation
am 12. Januar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz

Ruth Angelika Fernbach wurde am 8. September 1889 in Berlin als zweites Kind des Lehrers Dr. Leo Fernbach und seiner Frau Amalie geborene Guttmann geboren. Ihre Geschwister waren Ernst, Anna und Hans. Sie besuchte die Victoria-Luise-Oberschule in Berlin-Friedenau. Ruth Angelika Fernbach wurde Musiklehrerin, blieb ledig und wohnte weiterhin bei den Eltern. Sie erhielt als jüdische Lehrerin 1933 Berufsverbot. Ruth wurde auf Grundlage des rassistischen Gesetzes (das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums) der Nationalsozialisten aus dem Schuldienst beurlaubt und später zwangspensioniert. Ab 1941 musste sie mit ihrer Schwester Anna Zwangsarbeit leisten. Sie wurde am 12. Januar 1943 mit ihrer Schwester Anna aus der Bozener Straße 9 (einem sogenannten Judenhaus) in Schöneberg in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Ruth Angelika Fernbach wurde am 8. September 1889 in Berlin als zweites Kind des Lehrers Dr. Leo Fernbach und seiner Frau Amalie geborene Guttmann geboren. Ihre Geschwister waren Ernst, Anna und Hans. Sie besuchte die Victoria-Luise-Oberschule in Berlin-Friedenau. Ruth Angelika Fernbach wurde Musiklehrerin, blieb ledig und wohnte weiterhin bei den Eltern. Sie erhielt als jüdische Lehrerin 1933 Berufsverbot. Ruth wurde auf Grundlage des rassistischen Gesetzes (das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums) der Nationalsozialisten aus dem Schuldienst beurlaubt und später zwangspensioniert. Ab 1941 musste sie mit ihrer Schwester Anna Zwangsarbeit leisten. Sie wurde am 12. Januar 1943 mit ihrer Schwester Anna aus der Bozener Straße 9 (einem sogenannten Judenhaus) in Schöneberg in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.