Henriette Breitbarth geb. Schindler

Verlegeort
Wrangelstr. 6 -7
Bezirk/Ortsteil
Steglitz
Verlegedatum
02. Dezember 2017
Geboren
18. Oktober 1883
Deportation
am 03. Oktober 1942 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 16. Oktober 1944 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein Henriette Breitbarth © S.Davids
    Stolperstein Henriette Breitbarth © S.Davids

    Stolperstein Henriette Breitbarth © S.Davids

Henriette Breitbarth wurde am 18. Oktober 1883 in Charnowanz, einem Stadtteil von Oppeln in Oberschlesien geboren. Ihr Vater Salomon Schindler war Gastwirt; die Mutter hieß Rosalie.<br />
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Henriette hieß ursprünglich mit Nachnamen Schindler; nur aus diesem Hinweis auf der Deportationskartei der GESTAPO ist zu entnehmen, dass sie verheiratet war. <br />
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Henriette Breitbarth lebte in der Jüdischen Blindenanstalt in Berlin-Steglitz. Sie wohnte nicht mit ihrem Mann zusammen im Heim; wahrscheinlich ist sie in das Blindenheim gezogen, nachdem er gestorben war.<br />
Von dort wurde sie mit allen anderen Bewohnern des Heims am 15. November 1941 zunächst in das sogenannte „Jüdische Blinden- und Taubstummenwohnheim“ in Berlin Weißensee in der Parkstraße gebracht. Henriette wurde nicht mit anderen Bekannten aus der Blindenanstalt deportiert, sondern allein am 3. Oktober 1942 nach Theresienstadt. Von dort wurde sie zwei Jahre später nach Auschwitz gebracht und ermordet.<br />
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Am 3.10.1956 hat Yosef Shteiner (Verwandter) ein Gedenkblatt in Yad Vashem für sie ausgefüllt. Wir konnten weder ihn noch andere Verwandte finden.<br />

Henriette Breitbarth wurde am 18. Oktober 1883 in Charnowanz, einem Stadtteil von Oppeln in Oberschlesien geboren. Ihr Vater Salomon Schindler war Gastwirt; die Mutter hieß Rosalie.

Henriette hieß ursprünglich mit Nachnamen Schindler; nur aus diesem Hinweis auf der Deportationskartei der GESTAPO ist zu entnehmen, dass sie verheiratet war.

Henriette Breitbarth lebte in der Jüdischen Blindenanstalt in Berlin-Steglitz. Sie wohnte nicht mit ihrem Mann zusammen im Heim; wahrscheinlich ist sie in das Blindenheim gezogen, nachdem er gestorben war.
Von dort wurde sie mit allen anderen Bewohnern des Heims am 15. November 1941 zunächst in das sogenannte „Jüdische Blinden- und Taubstummenwohnheim“ in Berlin Weißensee in der Parkstraße gebracht. Henriette wurde nicht mit anderen Bekannten aus der Blindenanstalt deportiert, sondern allein am 3. Oktober 1942 nach Theresienstadt. Von dort wurde sie zwei Jahre später nach Auschwitz gebracht und ermordet.

Am 3.10.1956 hat Yosef Shteiner (Verwandter) ein Gedenkblatt in Yad Vashem für sie ausgefüllt. Wir konnten weder ihn noch andere Verwandte finden.