Emma Matzdorff née Falkenheim

Location 
Am Bäkequell 3
District
Steglitz
Stone was laid
2012
Born
1864
Deportation
on 14 September 1942 nach Theresienstadt
Dead
1943 in Theresienstadt
  • Stolperstein für Emma Matzdorff.
    Stolperstein für Emma Matzdorff. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Emma Matzdorff. Foto: OTFW.

Emma Matzdorff ist die Tochter von Isaak und Luise Falkenheim.<br />
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Sie heiratete Georg Matzdorff und lebte einen Großteil ihres Lebens in Berlin. Georg Matzdorff, der als Stadtbau-Direktor in Charlottenburg wirkte, starb 1930 und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee beigesetzt, wo auch die Eltern von Emma begraben sind.<br />
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Die gemeinsamen Töchter, Hedwig Sara Lange und Marie Helene Arensberg, überlebten den Krieg. Die eine in einer privilegierten Mischeehe in Berlin, die jüngere in Stockholm, wohin sie von Hamburg aus geflohen war.<br />
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Die fortschreitende Entrechtung führt dazu, dass sich Emma Matzdorff ein Zimmer zur Untermiete (bei Dr. Martin Matzdorf - vermutlich nicht verwandt, da andere Schreibweise des Namens) in der Friedenauer Fregestraße nehmen muss, nunmehr mit den elementarsten Besitztümern, die sie durch Enteignung im Zusammenhang mit ihrer Deportation verliert. Ihre letzte Adresse ist das Israelitische Lehrerinnenheim in der Baseler Straße 13, eine Sammeladresse, von wo aus sie im September 1942 nach Theresienstadt deportiert wird. Sie starb dort im Juni des darauf folgenden Jahres.

Emma Matzdorff ist die Tochter von Isaak und Luise Falkenheim.

Sie heiratete Georg Matzdorff und lebte einen Großteil ihres Lebens in Berlin. Georg Matzdorff, der als Stadtbau-Direktor in Charlottenburg wirkte, starb 1930 und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee beigesetzt, wo auch die Eltern von Emma begraben sind.

Die gemeinsamen Töchter, Hedwig Sara Lange und Marie Helene Arensberg, überlebten den Krieg. Die eine in einer privilegierten Mischeehe in Berlin, die jüngere in Stockholm, wohin sie von Hamburg aus geflohen war.

Die fortschreitende Entrechtung führt dazu, dass sich Emma Matzdorff ein Zimmer zur Untermiete (bei Dr. Martin Matzdorf - vermutlich nicht verwandt, da andere Schreibweise des Namens) in der Friedenauer Fregestraße nehmen muss, nunmehr mit den elementarsten Besitztümern, die sie durch Enteignung im Zusammenhang mit ihrer Deportation verliert. Ihre letzte Adresse ist das Israelitische Lehrerinnenheim in der Baseler Straße 13, eine Sammeladresse, von wo aus sie im September 1942 nach Theresienstadt deportiert wird. Sie starb dort im Juni des darauf folgenden Jahres.