Harry Grünbaum

Location 
Bamberger Str. 22
District
Wilmersdorf
Stone was laid
2008
Born
1884
Deportation
on 02 March 1943 nach Auschwitz
Murdered
in Auschwitz
  • Foto:Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
    Foto:Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

    Foto:Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

Harry Grünbaum wurde am 9. November 1884 im schlesischen Breslau (heute Wrocław) geboren. Er war verheiratet mit Natalie Grünbaum, geb. Abrahamsohn (geb. am 5. September 1885 in Karthaus/Kartuzy). Ob das Ehepaar Kinder hatte ist nicht bekannt. 1939 wohnten die Grünbaums als Untermieter von Clara Rieger in der Bamberger Straße 22, mussten dann – wohl nach Deportation der Hauptmieterin - nach Schöneberg in die Bülowstr. 105 ziehen und anschließend nach Friedenau in die Taunusstr. 19.<br />
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Zu diesem Zeitpunkt musste Harry Grünbaum bei Schering in Adlershof (Glienicker Wer 165-181) Zwangsarbeit verrichten.<br />
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Das Ehepaar wurde im Rahmen der sogenannten Fabrikaktion in Berlin verhaftet und in das Sammellager Levetzowstr. 7-8. verschleppt. Von dort aus wurde sie getrennt voneinander nach Auschwitz deportiert: Harry Grünbaum am 2. März, seine Ehefrau einen Tag später am 3. März 1943. <br />
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Beide Transporte umfaßten jeweils mehr als 1.700 Menschen, von denen die meisten direkt nach der Ankunft in den Gaskammern ermordet wurden. Auch Harry und Natalie Grünbaum sind aus Auschwitz nicht zurückgekehrt.

Harry Grünbaum wurde am 9. November 1884 im schlesischen Breslau (heute Wrocław) geboren. Er war verheiratet mit Natalie Grünbaum, geb. Abrahamsohn (geb. am 5. September 1885 in Karthaus/Kartuzy). Ob das Ehepaar Kinder hatte ist nicht bekannt. 1939 wohnten die Grünbaums als Untermieter von Clara Rieger in der Bamberger Straße 22, mussten dann – wohl nach Deportation der Hauptmieterin - nach Schöneberg in die Bülowstr. 105 ziehen und anschließend nach Friedenau in die Taunusstr. 19.

Zu diesem Zeitpunkt musste Harry Grünbaum bei Schering in Adlershof (Glienicker Wer 165-181) Zwangsarbeit verrichten.

Das Ehepaar wurde im Rahmen der sogenannten Fabrikaktion in Berlin verhaftet und in das Sammellager Levetzowstr. 7-8. verschleppt. Von dort aus wurde sie getrennt voneinander nach Auschwitz deportiert: Harry Grünbaum am 2. März, seine Ehefrau einen Tag später am 3. März 1943.

Beide Transporte umfaßten jeweils mehr als 1.700 Menschen, von denen die meisten direkt nach der Ankunft in den Gaskammern ermordet wurden. Auch Harry und Natalie Grünbaum sind aus Auschwitz nicht zurückgekehrt.