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Max Gottschalk

Stolperstein für Max Gottschalk . Foto: OTFW.
Bild: Projekt-Stolpersteine
LOCATION
Am Fischtal 28

DISTRICT
Steglitz-Zehlendorf – Zehlendorf
STONE WAS LAID
12/09/2011

BORN
06/16/1890 in Magdeburg
OCCUPATION
Bankbeamter
DEPORTATION
on the 17th of March 1943 to Theresienstadt
LATER DEPORTED
on the 9th of October 1944 to Auschwitz
MURDERED
in Auschwitz

Max Gottschalk kam am 16. Juni 1890 in Magdeburg-Buckau als Sohn des Kaufmanns Albert Gottschalk und seiner Frau Meta geborene Nathan zur Welt. Seine Geschwister waren Ernst Jacob (1891) und Charlotte (1894).
Max kämpfte im Ersten Weltkrieg und wurde verwundet. Er wurde Bankbeamter und heiratete Susanne Lilienthal. Am 11. Juni 1923 kam der Sohn Gerhard auf die Welt.
Die Familie lebte zunächst in Tempelhof, ab 1930 in Zehlendorf im eigenen Haus, Am Fischtal 28. Nach 1940 musste die Familie das Haus verlassen und wohnte schließlich in einem Judenhaus in Steglitz, Düppelstraße 32. Max Gottschalk wurde von hier am 17. März 1943 nach Theresienstadt deportiert und am 9. Oktober 1944 weiter in das KZ Auschwitz.
Sein Todesdatum ist nicht bekannt.
Sein Bruder Ernst Jacob Gottschalk machte nach Kriegsende aus Südafrika Wiedergutmachungsansprüche geltend.


Biographical Compilation