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Max Pek

LOCATION
Wrangelstr. 6-7

DISTRICT
Steglitz-Zehlendorf – Steglitz
STONE WAS LAID
12/02/2017

BORN
11/27/1910 in Berlin
DEPORTATION
on the 15th of August 1942 from Berlin Weißensee, Parkstr.22 to Riga
MURDERED
08/18/1942 in Riga

Max Pek kam am 27. November 1910 in Berlin in einer jüdischen Familie zur Welt. Seine Eltern kamen vermutlich aus Polen, denn in seiner Vermögenserklärung wird als Staatsangehörigkeit angegeben: „Polen, bis 1934 Deutsches Reich“. Man hatte ihm also 1934 die Deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Deshalb wurde sein Vorname dort auch mit der polnischen Schreibweise Maks angegeben. Er blieb ledig und wohnte seit dem 19. November 1929 im Jüdischen Blindenheim in Steglitz, Wrangelstraße 6/7. Er war vermutlich stark sehbehindert.

Im Herbst 1941 musste er mit den anderen Heimbewohnern in das Jüdische Blindenheim nach Weißensee, Parkstraße 22 umziehen. Am 2. Juli 1942 musste Max Pek die Vermögenserklärung abgeben; er war in der Lage, selbst zu unterschreiben. Aus Weißensee wurde er am 15. August 1942 über den Bahnhof Moabit nach Riga deportiert und am 18. August 1942 ermordet.

Er hinterließ er ein Sparbuch mit einem Guthaben in Höhe von 120,74 Reichsmark, das vom „Reich“ eingezogen wurde.


Biographical Compilation

Angelika Hermes, Petra T. Fritsche

Additional Sources

statistik-des-holocaust