Erich Hirsch wurde am 7. August 1897 in Hildesheim geboren. Kurze Zeit vor seiner
Deportation musste er aus der Nürnberger Straße 16, wo er zur Untermiete in der geräumigen Wohnung der Familie Reifen wohnte, noch einmal umziehen, in die Pariser Straße 11. Am 17. November 1941 ist er nachts aus der Sammelstelle in der Synagoge Levetzowaße mitten durch das Zentrum des Berliner Westens von Tiergarten nach Grunewald geführt worden. 1006 Menschen wurden in diesen Sondertransport gesteckt und nach Kowno (Kaunas) in Litauen gefahren. Dort sind sie alle im berüchtigten Fort IX erschossen worden, vermutlich am 25.11.1941, als 2 934 Juden, darunter 175 Kinder. Niemand überlebte die Massenhinrichtungen.