Heinz Hirsch

Location 
Bülowstr. 4
District
Schöneberg
Stone was laid
2009
Born
1926
Deportation
on 26 September 1942 nach Raasiku (b. Reval)
Murdered
in Raasiku (b. Reval)
  • Stolperstein für Heinz Hirsch. Copyright: MTS
    Stolperstein für Heinz Hirsch. Copyright: MTS

    Stolperstein für Heinz Hirsch. Copyright: MTS

Heinz Hirsch wurde am 16. Dezember 1926 in Berlin geboren. <br />
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Sein Vater Paul Hirsch (s. dort) war Architekt, und zum Zeitpunkt von Heinz’ Geburt mit 56 Jahren wesentlich älter als seine 30-jährige Mutter Senta Hirsch (s. dort), geb. Schwarz.<br />
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Zusammen mit seinen Eltern zog Heinz Hirsch mehrmals innerhalb von Berlin um. Die Adresse Bülowstr. 4 in der Nähe des Nollendorfplatzes in Berlin-Schöneberg war ab 1936/37 bis ca. 1940 vermutlich die letzte frei gewählte Wohnung seiner Familie. Sie lag im Seitenflügel des Hauses, im Vorderhaus wohnte die Witwe Luise Hirsch, vermutlich seine Tante, die Schwägerin seines Vaters.<br />
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Nach dem Erlass vom 15. November 1938 durfte der fast zwölfjährige Heinz wie alle anderen jüdischen Schülerinnen und Schüler keine staatliche Schule mehr besuchen. Ob er auf eine der jüdischen Schulen ging, die unter Schwierigkeiten noch bis Juni 1942 weiter existierten, wissen wir nicht.<br />
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Von der Bülowstr. 4 musste Heinz ein letztes Mal mit seinen Eltern umziehen. Die neue Wohnung in der Wartburgstr. 24, ebenfalls in Berlin-Schöneberg, hatte vier Zimmer. Heinz und seine Eltern bewohnten davon zwei, die anderen beiden Zimmer waren untervermietet an zwei Ehepaare.<br />
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Der noch nicht 16-Jährige musste zusammen mit seinen Eltern in einen Deportationszug steigen, der am 24. September 1942 aus Frankfurt am Main losgefahren war. Am 26. September 1942 fuhr der Zug schließlich von Berlin-Moabit in Richtung Raasiku/Estland weiter. Dort verlieren sich die Spuren von Heinz Hirsch und seinen Eltern. Sie wurden vermutlich kurz nach ihrer Ankunft erschossen. Das Datum ist unbekannt.

Heinz Hirsch wurde am 16. Dezember 1926 in Berlin geboren.

Sein Vater Paul Hirsch (s. dort) war Architekt, und zum Zeitpunkt von Heinz’ Geburt mit 56 Jahren wesentlich älter als seine 30-jährige Mutter Senta Hirsch (s. dort), geb. Schwarz.

Zusammen mit seinen Eltern zog Heinz Hirsch mehrmals innerhalb von Berlin um. Die Adresse Bülowstr. 4 in der Nähe des Nollendorfplatzes in Berlin-Schöneberg war ab 1936/37 bis ca. 1940 vermutlich die letzte frei gewählte Wohnung seiner Familie. Sie lag im Seitenflügel des Hauses, im Vorderhaus wohnte die Witwe Luise Hirsch, vermutlich seine Tante, die Schwägerin seines Vaters.

Nach dem Erlass vom 15. November 1938 durfte der fast zwölfjährige Heinz wie alle anderen jüdischen Schülerinnen und Schüler keine staatliche Schule mehr besuchen. Ob er auf eine der jüdischen Schulen ging, die unter Schwierigkeiten noch bis Juni 1942 weiter existierten, wissen wir nicht.

Von der Bülowstr. 4 musste Heinz ein letztes Mal mit seinen Eltern umziehen. Die neue Wohnung in der Wartburgstr. 24, ebenfalls in Berlin-Schöneberg, hatte vier Zimmer. Heinz und seine Eltern bewohnten davon zwei, die anderen beiden Zimmer waren untervermietet an zwei Ehepaare.

Der noch nicht 16-Jährige musste zusammen mit seinen Eltern in einen Deportationszug steigen, der am 24. September 1942 aus Frankfurt am Main losgefahren war. Am 26. September 1942 fuhr der Zug schließlich von Berlin-Moabit in Richtung Raasiku/Estland weiter. Dort verlieren sich die Spuren von Heinz Hirsch und seinen Eltern. Sie wurden vermutlich kurz nach ihrer Ankunft erschossen. Das Datum ist unbekannt.