Leopold Fromm

Location 
Droysenstr. 15
District
Charlottenburg
Stone was laid
2011
Born
1861
Deportation
on 17 August 1942 nach Theresienstadt
Murdered
1942 im Ghetto Theresienstadt
  • Foto: F.Siebold

    Foto: F.Siebold

Leopold Fromm wurde am 17. August 1861 in Posen geboren. Er hatte promoviert und war Buchhändler. Dr. Fromm wohnte bis 1934 in der Lessingstraße 26 in Tiergarten, zuletzt zur Untermiete in einem möblierten Zimmer bei Leo und Erna Werner in Charlottenburg in der Droysenstraße 15 im Vorderhaus im 1. Stock. <br />
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Als Rentner erhielt er, wie er in seiner Vermögenserklärung am 11.8.1942 angab, von der Angestelltenversicherung monatlich 83,10 RM. Eine solche Vermögenserklärung musste jeder zur Deportation bestimmte Jude abgeben, auch wenn sie kein Vermögen hatten. Am 14.8.1942 wurde Fromm in das Sammellager Hamburger Straße 26, ein ehemaliges jüdisches Altersheim, verbracht. Am 17. August 1942, seinem 81. Geburtstag, wurde er in einem Zug der Reichsbahn, der in Grunewald mit 1003 Menschen startete, nach Theresienstadt deportiert. In einem Gebäude des Ghettos wurde er auf einem Dachboden untergebracht. Eine Woche später, am 25. August 1942, war er den Strapazen nicht mehr gewachsen. Er starb gemäß Totenschein <a href=http://www2.holocaust.cz/de/docume…; an einem Herzinfarkt.

Leopold Fromm wurde am 17. August 1861 in Posen geboren. Er hatte promoviert und war Buchhändler. Dr. Fromm wohnte bis 1934 in der Lessingstraße 26 in Tiergarten, zuletzt zur Untermiete in einem möblierten Zimmer bei Leo und Erna Werner in Charlottenburg in der Droysenstraße 15 im Vorderhaus im 1. Stock.

Als Rentner erhielt er, wie er in seiner Vermögenserklärung am 11.8.1942 angab, von der Angestelltenversicherung monatlich 83,10 RM. Eine solche Vermögenserklärung musste jeder zur Deportation bestimmte Jude abgeben, auch wenn sie kein Vermögen hatten. Am 14.8.1942 wurde Fromm in das Sammellager Hamburger Straße 26, ein ehemaliges jüdisches Altersheim, verbracht. Am 17. August 1942, seinem 81. Geburtstag, wurde er in einem Zug der Reichsbahn, der in Grunewald mit 1003 Menschen startete, nach Theresienstadt deportiert. In einem Gebäude des Ghettos wurde er auf einem Dachboden untergebracht. Eine Woche später, am 25. August 1942, war er den Strapazen nicht mehr gewachsen. Er starb gemäß Totenschein http://www2.holocaust.cz/de/documen... an einem Herzinfarkt.