Siegfried Feldblum

Location 
Droysenstr. 7
District
Charlottenburg
Stone was laid
2007
Born
1875
Occupation
Buchhändler und Antiquar
Deportation
on 29 July 1942 nach Theresienstadt
Murdered
1943 in Theresienstadt
  • Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

Siegfried Feldblum war Buchhändler und Antiquar. Er wurde am 31. März 1875 als Sohn von Isidor und Julie Feldblum in Berlin geboren, wo er auch sein Leben verbrachte. Er war verheiratet, lebte aber von seiner Frau getrennt. Diese Angaben machte er in Theresienstadt und als Adresse nannte er Sybelstr. 66. Mehr ist über sein Leben leider nicht bekannt. Von Juli 1942 bis Juli 1943 wurden aus Berlin unzählige sogenannte „Alterstransporte“ nach Theresienstadt durchgeführt mit jeweils 100 Personen in einem Zug, anfangs fünf Züge in der Woche. Siegfried erlitt einen solchen Transport am 29. Juli 1942. Er überlebte das Getto nur ein halbes Jahr. An den Folgen von Unterernährung, schlechten hygienischen Verhältnissen und mangelnder medizinischer Versorgung starb er am 1. Januar 1943 in Theresienstadt. Als Todesursache wurde von dem „betreuenden“ Arzt Dr. Albert Singer Altersschwäche genannt. Im Yad-Vashem-Gedenkblatt nennt Gerda Levisohn-Marcus aus Jerusalem ihre familiäre Beziehung zu Siegfried: Er war der Cousin ihrer Mutter.<br />
<br />
<br />

Siegfried Feldblum war Buchhändler und Antiquar. Er wurde am 31. März 1875 als Sohn von Isidor und Julie Feldblum in Berlin geboren, wo er auch sein Leben verbrachte. Er war verheiratet, lebte aber von seiner Frau getrennt. Diese Angaben machte er in Theresienstadt und als Adresse nannte er Sybelstr. 66. Mehr ist über sein Leben leider nicht bekannt. Von Juli 1942 bis Juli 1943 wurden aus Berlin unzählige sogenannte „Alterstransporte“ nach Theresienstadt durchgeführt mit jeweils 100 Personen in einem Zug, anfangs fünf Züge in der Woche. Siegfried erlitt einen solchen Transport am 29. Juli 1942. Er überlebte das Getto nur ein halbes Jahr. An den Folgen von Unterernährung, schlechten hygienischen Verhältnissen und mangelnder medizinischer Versorgung starb er am 1. Januar 1943 in Theresienstadt. Als Todesursache wurde von dem „betreuenden“ Arzt Dr. Albert Singer Altersschwäche genannt. Im Yad-Vashem-Gedenkblatt nennt Gerda Levisohn-Marcus aus Jerusalem ihre familiäre Beziehung zu Siegfried: Er war der Cousin ihrer Mutter.