Günter Bannat

Location 
Einsteinufer 11
Historical name
Charlottenburger Ufer
District
Charlottenburg
Stone was laid
2006
Born
1920
Inhaftiert (t.b.d.)
im "Arbeitserziehungslager" Großbeeren
Murdered
1943 in Großbeeren
  • Stolperstein für Günter Bannat Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

  • Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

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Günter Bannat wurde am 7. Februar 1920 in Berlin geboren.<br />
Er wohnte am Charlottenburger Ufer (heute: Einsteinufer) 11 am Landwehrkanal. Unter dieser Anschrift war ein Franz Bannat, Expediteur, im Adressbuch 1939 eingetragen, vermutlich war er sein Vater. Auf einer Deportationsliste taucht der Name Bannat allerdings nicht auf.<br />
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Günter Bannat, der alleine auf eigene Faust Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur leistete oder sich einer Widerstandsgruppe angeschlossen hatte, ist als „Schutzhäftling“ oder „Vorbeugehäftling“ verhaftet und in das „Arbeitserziehungslager“ Großbeeren bei Teltow südlich von Berlin eingewiesen worden. Dorthin wurden Menschen unter dem Vorwand geschickt, sie hätten Landesverrat, Spionage oder ähnliche „staatsfeindliche“ Delikte begangen, für die sie auch hingerichtet worden wären.<br />
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Das Arbeitserziehungslager Großbeeren war von Herbst 1942 bis zum 26./27. April 1945 eine eher unbekannte Einrichtung außerhalb des Ortes. Die darin inhaftierten Männer wurden beim Bunkerbau, bei Aufräumarbeiten und zum Ausbessern von Gleisanlagen eingesetzt oder sollen in Betrieben im Umfeld Zwangsarbeit verrichtet haben. Im Lager sind nach Angaben von Nachkommen der Opfer schätzungsweise tausend Menschen verschiedener Staatsangehörigkeit ums Leben gebracht worden. <br />
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Günter Bannat wurde am 28. Februar 1943 ermordet, wahrscheinlich erschossen. Er war erst 23 Jahre alt. <br />

Günter Bannat wurde am 7. Februar 1920 in Berlin geboren.
Er wohnte am Charlottenburger Ufer (heute: Einsteinufer) 11 am Landwehrkanal. Unter dieser Anschrift war ein Franz Bannat, Expediteur, im Adressbuch 1939 eingetragen, vermutlich war er sein Vater. Auf einer Deportationsliste taucht der Name Bannat allerdings nicht auf.

Günter Bannat, der alleine auf eigene Faust Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur leistete oder sich einer Widerstandsgruppe angeschlossen hatte, ist als „Schutzhäftling“ oder „Vorbeugehäftling“ verhaftet und in das „Arbeitserziehungslager“ Großbeeren bei Teltow südlich von Berlin eingewiesen worden. Dorthin wurden Menschen unter dem Vorwand geschickt, sie hätten Landesverrat, Spionage oder ähnliche „staatsfeindliche“ Delikte begangen, für die sie auch hingerichtet worden wären.

Das Arbeitserziehungslager Großbeeren war von Herbst 1942 bis zum 26./27. April 1945 eine eher unbekannte Einrichtung außerhalb des Ortes. Die darin inhaftierten Männer wurden beim Bunkerbau, bei Aufräumarbeiten und zum Ausbessern von Gleisanlagen eingesetzt oder sollen in Betrieben im Umfeld Zwangsarbeit verrichtet haben. Im Lager sind nach Angaben von Nachkommen der Opfer schätzungsweise tausend Menschen verschiedener Staatsangehörigkeit ums Leben gebracht worden.

Günter Bannat wurde am 28. Februar 1943 ermordet, wahrscheinlich erschossen. Er war erst 23 Jahre alt.