Marie Polatschek née Wolff

Location 
Gasteiner Straße 27
District
Wilmersdorf
Stone was laid
2018
Born
1866
Deportation
on 14 September 1942 nach Theresienstadt
Murdered
1942 in Theresienstadt
  • Stolperstein Marie Polatschek Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Marie Polatschek Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Marie Polatschek Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Marie Polatschek wurde am 9. August 1866 als Tochter des jüdischen Kaufmanns Wolff in Charlottenburg geboren. Sie war mit Hugo Polatschek verheiratet und hatte zwei Töchter. <br />
Als Witwe und Rentiere lebte sie in der Gasteiner Str. 27 zusammen mit ihrer unverheirateten Tochter Franziska Polatschek. Über ihr Leben ist wenig bekannt. Sie war Mitglied der Jüdischen Gemeinde und hatte sogar einen Telefonanschluss. <br />
Als Jüdin wurde Marie Polatschek 1942 gezwungen, ihre Wohnung aufzugeben und zur Untermiete in die Uhlandstr. 81 bei der jüdischen Familie Eger einzuziehen.<br />
Am 14. September 1942 wurde sie mit weiteren 1000 Menschen mit dem „2. Großen Alterstransport“ in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Sie starb wenig später, am 25. September 1942, laut „Todesfallanzeige“ an einem akuten Darmkatarrh. Man weiß aber aus vielen Quellen, dass diese Todesfallanzeigen häufig nicht die tatsächliche Todesursache wiedergaben. Viele Menschen sind an Hunger, Durst, mangelnder medizinischer Versorgung und aufgrund der unmenschlichen Unterbringungs- und Lebensverhältnisse im Ghetto Theresienstadt verstorben.<br />

Marie Polatschek wurde am 9. August 1866 als Tochter des jüdischen Kaufmanns Wolff in Charlottenburg geboren. Sie war mit Hugo Polatschek verheiratet und hatte zwei Töchter.
Als Witwe und Rentiere lebte sie in der Gasteiner Str. 27 zusammen mit ihrer unverheirateten Tochter Franziska Polatschek. Über ihr Leben ist wenig bekannt. Sie war Mitglied der Jüdischen Gemeinde und hatte sogar einen Telefonanschluss.
Als Jüdin wurde Marie Polatschek 1942 gezwungen, ihre Wohnung aufzugeben und zur Untermiete in die Uhlandstr. 81 bei der jüdischen Familie Eger einzuziehen.
Am 14. September 1942 wurde sie mit weiteren 1000 Menschen mit dem „2. Großen Alterstransport“ in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Sie starb wenig später, am 25. September 1942, laut „Todesfallanzeige“ an einem akuten Darmkatarrh. Man weiß aber aus vielen Quellen, dass diese Todesfallanzeigen häufig nicht die tatsächliche Todesursache wiedergaben. Viele Menschen sind an Hunger, Durst, mangelnder medizinischer Versorgung und aufgrund der unmenschlichen Unterbringungs- und Lebensverhältnisse im Ghetto Theresienstadt verstorben.