Peter Abarbanell

Location 
Knesebeckstr. 32
District
Charlottenburg
Stone was laid
2019
Born
1916
Occupation
Fotograf
Escape
1935 Spanien, Int. Brigaden; 1939 Frankreich
Verhaftet
in Frankreich
Survived
  • Stolperstein Peter Klaus Abarbanell Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Peter Klaus Abarbanell Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Peter Klaus Abarbanell Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Peter Abarbanell wurde als drittes Kind von Irma Abarbanell und Leopold Abarbanell in Stettin am 30. April 1916 geboren. Seine Eltern zogen später nach Berlin in die Kaiserallee.<br />
Nachdem die Eltern sich hatten scheiden lassen, zog seine Mutter Irma mit den Kindern in die Knesebeckstraße 32.<br />
Peter Abarbanell ging während des Spanischen Bürgerkriegs nach Barcelona, wo er als Fotograf neben Ernest Hemingway an den Geschehnissen teilnahm. Nach der Niederlage gegen die Faschisten floh er nach Frankreich und wurde dort interniert. Da er sich als Spanier mit Deutschkenntnissen ausgab und somit sein Jüdischsein verbarg, überlebte er als Dolmetscher. In Frankreich lernte er seine erste Frau Olga Thoumas kennen. 1949 wurde die gemeinsame Tochter Evelyne geboren. <br />
Später trennte er sich von Olga, ging in die Schweiz und arbeitete dort für das American Jewish Joint Distribution Committee(JDC), auch bekannt als „Joint“, eine seit 1914 vor allem in Europa tätige Hilfsorganisation US-amerikanischer Juden für jüdische Glaubensgenossen mit Sitz in New York. <br />
Hier lernte er seine zweite Frau Francine Jeanneret kennen. Er starb 1989.<br />

Peter Abarbanell wurde als drittes Kind von Irma Abarbanell und Leopold Abarbanell in Stettin am 30. April 1916 geboren. Seine Eltern zogen später nach Berlin in die Kaiserallee.
Nachdem die Eltern sich hatten scheiden lassen, zog seine Mutter Irma mit den Kindern in die Knesebeckstraße 32.
Peter Abarbanell ging während des Spanischen Bürgerkriegs nach Barcelona, wo er als Fotograf neben Ernest Hemingway an den Geschehnissen teilnahm. Nach der Niederlage gegen die Faschisten floh er nach Frankreich und wurde dort interniert. Da er sich als Spanier mit Deutschkenntnissen ausgab und somit sein Jüdischsein verbarg, überlebte er als Dolmetscher. In Frankreich lernte er seine erste Frau Olga Thoumas kennen. 1949 wurde die gemeinsame Tochter Evelyne geboren.
Später trennte er sich von Olga, ging in die Schweiz und arbeitete dort für das American Jewish Joint Distribution Committee(JDC), auch bekannt als „Joint“, eine seit 1914 vor allem in Europa tätige Hilfsorganisation US-amerikanischer Juden für jüdische Glaubensgenossen mit Sitz in New York.
Hier lernte er seine zweite Frau Francine Jeanneret kennen. Er starb 1989.