Elsa Gerson

Location 
Schützallee 45
District
Zehlendorf
Stone was laid
25 September 2006
Born
07 August 1880
Deportation
on 28 March 1942 nach Piaski-Trawniki
Murdered
in Trawniki
  • Stolperstein für Elsa Gerson - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf
    Stolperstein für Elsa Gerson - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf

    Stolperstein für Elsa Gerson - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf

Elsa Gerson kam am 7. August 1880 in Seesen als Tochter des Lehrers Samuel Gerson und seiner Frau Rosa geborene Aron zur Welt. Ihre Mutter stammte aus Schwerin, wo ihre Eltern 1873 geheiratet hatten, die Familie lebte dann aber in Seesen, denn der Vater war hier als Lehrer tätig. Elsa hatte zwei Brüder: Ernst (1878) und Max (1874). Ihr Vater starb 1896, dann zog Elsa mit ihrer Mutter nach Schwerin. <br />
1919 wurde sie dort bei der Volkszählung erfasst. <br />
Ihr Bruder Max, der Kaufmann geworden war, lebte seit 1933 in Zehlendorf in der Schützallee 45. Wann Elsa und ihr Bruder Ernst dorthin zogen, ist unklar, jedenfalls lebten sie im Mai 1939 dort. <br />
Als erster der Geschwister wurde Ernst am 27. Oktober 1941 nach Litzmannstadt deportiert, Elsa und Max mussten noch in die Uhlandstraße 194 ziehen. Von dort wurden sie am 28. März 1942 wurden nach Trawniki deportiert.

Elsa Gerson kam am 7. August 1880 in Seesen als Tochter des Lehrers Samuel Gerson und seiner Frau Rosa geborene Aron zur Welt. Ihre Mutter stammte aus Schwerin, wo ihre Eltern 1873 geheiratet hatten, die Familie lebte dann aber in Seesen, denn der Vater war hier als Lehrer tätig. Elsa hatte zwei Brüder: Ernst (1878) und Max (1874). Ihr Vater starb 1896, dann zog Elsa mit ihrer Mutter nach Schwerin.
1919 wurde sie dort bei der Volkszählung erfasst.
Ihr Bruder Max, der Kaufmann geworden war, lebte seit 1933 in Zehlendorf in der Schützallee 45. Wann Elsa und ihr Bruder Ernst dorthin zogen, ist unklar, jedenfalls lebten sie im Mai 1939 dort.
Als erster der Geschwister wurde Ernst am 27. Oktober 1941 nach Litzmannstadt deportiert, Elsa und Max mussten noch in die Uhlandstraße 194 ziehen. Von dort wurden sie am 28. März 1942 wurden nach Trawniki deportiert.